Chronik der Salzburger Dieselbuslinien
Die Chronik der Salzburger Dieselbuslinien gibt einen historischen Überblick über die Entwicklung der Streckenführung des Dieselbusnetzes des Salzburger Stadtbusses.
Linie C
Die Linie C wurde als Verlängerung der Obuslinie 5 vom Kommunalfriedhof in die Eichetsiedlung in Gneis in den 1970er Jahren eingeführt. Sie wurde am 19. Oktober 1981 mit der Erweiterung des Südastes in die Birkensiedlung eingestellt.
Linie E
Diese Linie verband Lehen über den Ferdinand-Hanusch-Platz mit Aigen und Glasenbach/Elsbethen. Hier fuhr ein Wagen jeweils nur bis zum heutigen Kreisverkehr in Glasenbach, der nächste dann am Kino Glasenbach vorbei über die alte Hellbrunner Brücke bis zur Alpenstraße zum Ginzkey-Platz (wo anstelle vom Hotel Schaffenrath ein Gasthaus stand). Da diese Linie die Eisenbahnlinie Salzburg - Innsbruck queren musste, die noch mit Schranken betrieben wurde, konnten zunächst nur Dieselfahrzeuge eingesetzt werden. Anfang der 1980er Jahre wurde dann die Oberleitung verlegt und spezielle Obusse kamen zum Einsatz: Sie konnten für das Queren der Eisenbahn zunächst die Stangen, die sie mit der Oberleitung verbanden, elektrisch einfahren und dann mittels Batteriestrom die Gleise überqueren.
Aus dem E-Wagen, wie diese Linie im Volksmund genannt wurde, wurde nach ihrer Elektrifizierung am 7. Juni 1983 die Linie 7 .
Linie H
Die Linie H verband den Hauptbahnhof über Morzg mit dem Tiergarten Hellbrunn. Ein Großteil der Strecke wurde später von der Marazeck Buslinie 55 übernommen und wird heute von der Stadtbuslinie 25 bedient.
Linie P
Der P befuhr die Strecke Hauptbahnhof - Parsch bevor die Unterführung der ÖBB-Gleise in der Clemens-Krauss-Straße eine Elektrifizierung der Strecke ermöglichte. Seit 20. Juli 1978 verkehr hier die Obuslinie 6
Linie R
Die Linie R verlängerte die Obuslinie 4 vom Lieferinger Spitz nach Freilassing.
Linie S
Die Linie S stellte mit ihrer Streckenführung von Walserfeld zum Hauptbahnhof den ersten öffentlichen Verkehrsanschluss an den Salzburger Flughafen dar. An ihrer Strecke lag außerdem die Schwarzenbergkaserne. Sie wurde am 12. August 1986 als Linie 77 elektrifiziert und verkehrt heute als Obuslinie 2 im Osten bis nach Obergnigl.
Quellen
- Gunter Mackinger: Der Obus in Salzburg, Verlag Kenning 2005, ISBN 3-933613-74-4