Adolf Ritter von Guttenberg (Oberforstrat)
Oberforstrat Ing. Adolf Ritter von Guttenberg (* 4. März 1883 in Wien; † 6. Juli 1924) war der Sohn des Hofrats Professor Dr. h. c. Adolf Ritter von Guttenberg[1][2] aus Tamsweg, einem bekannten Forstwissenschaftler, Naturschützer und Alpinisten.
Leben
Ing. von Guttenberg starb bereits mit 41 Jahren nach langem schweren Leiden.
Wie die Österreichische Forst-Zeitung in einem Nachruf schrieb, war "das Haus Guttenberg stets ein Mittelpunkt geistigen Lebens, von feinstem Geschmack und Kunstsinn seiner Bewohnern zeugend."
Er wandte sich dem Beruf gleich seines Vaters zu und studierte Forstwirtschaft an der Hochschule für Bodenkultur in Wien. 1904 trat er in den österreichischen Staatsforstdienst ein. Zunächst in Wien und Mürzsteg, dann zur Gmundner Forstdirektion. Es folgte Stellen in den Forstverwaltungen Strobl und Aurach. [[1912] übernahm er die staatliche Forstverwaltung Landstraß in der Krain.
Nach dem Ersten Weltkrieg, den er in Galizien an der Front mitmachte, kehrte er in seinen Forstberuf zurück.
Von Guttenberg liegt am Friedhof in Klausen-Leopoldsdorf begraben.
Quelle
- ANNO, Österreichische Forst-Zeitung, Ausgabe vom 18. Juli 1924, Seite 4
Fußnoten
- ↑ siehe Ennstalwiki → enns:Adolf Ritter von Guttenberg
- ↑ Verlinkung(en) mit "enns:" beginnend führ(t)en zu Artikeln, meist mit mehreren Bildern, im EnnstalWiki, einem Schwesterwiki des SALZBURGWIKIs