Kinogeschichte in Salzburg

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Die Kinogeschichte in Salzburg beginnt mit einer Vorführung bewegter Bilder im Jahr 1905.

Geschichte

Im Dezember 1905 gastierte das Lorieto Cinemo Theater in einem Saal für 230 Personen im ersten Stock des heutigen Altstadthotels Kasererbräu in der Kaigasse im Salzburger Kaiviertel, damals noch Gasthaus, "bewegte Bilder". Im Oktober 1907 gab es ein Gastspiel des The Royal Biograph, im Dezember von F. X. Frieds »Original-Elektro-Biograph«, im August 1909 der Elektra Biograph.

Am 1. April 1910 begann der Linzer Karl Friedrich Lifka im Kasererbräu ein ständiges elektrisches Theater, das Lifka Elektrisches Theater.[1]

Ab Jänner 1912 führt Lifka das Mirabell-Kino, damals aber noch im Hotel Mirabell an der Schwarzstraße 22 und eben eines im Kasererbräu).[2]

Aus Lifka Elektrisches Theater wurde dann 1927 das Lifka Kino am Giselakai, heute Das Kino. In diesem Jahr entstanden auch die Lichtspiele Maxglan von Franz Wolf in der Gemeinde Maxglan.

Der Zentral-Kinematograph, späteres Central-Kino, war ursprünglich im Gebäude des Bergerbräuhauses untergebracht. Ein erster Programmhinweis ist in der Ausgabe vom 27. September 1912 in der Salzburger Wacht zu finden. Das Central-Kino war 1928 das erste Tonfilmkino (Tonfilme sind mit Grammophon und Verstärker) im Bundesland Salzburg. Allerdings warben 1929 die Kammerlichtspiele Mirabell auch damit, das erste Salzburger Tonfilmtheater zu sein (ob das Wort theater hier von unterschiedlicher Bedeutung zum Tonfilmkino war, konnte noch nicht geklärt werden).

Bis zum Ende der großen Salzburger Kinozeit in den 1980er Jahren folgten noch weitere Kinos wie das Elmo Kino, Nonstop-Kino oder Stadtkino.

Quelle

  • Salzburgwiki-Einträge

Fußnoten

  1. Quelle ANNO, Salzburger Wacht, Ausgabe vom 5. April 1910, Seite 3 sowie gleiche Ausgabe Seite 4 - eine Werbeeinschaltung ANNO
  2. de-de.facebook.com/mozartkino sowie ANNO, Salzburger Chronik, Ausgabe 20. November 1911, Seite 3