Pfistermühle St. Peter
Die Pfistermühle St. Peter ist Teil der Benediktiner-Erzabtei St. Peter in der Salzburger Altstadt.
Geschichte
Wolfgang Walcher, Abt im Erzstift St. Peter, ließ die Pfistermühle beim Friedhof von St. Peter, die 1455 einem Brand zum Opfer gefallen war, wieder aufbauen. Die Pfistermühle samt Stiftsbäckerei, die sich neben der Pfistermühle befindet, steht beinahe unverändert noch heute.
Der Betrieb der Mühle vor Ort wurde 1966 eingestellt. Bis zur Einstellung des Mühlenbetriebs sorgte eine Francis-Turbine, mit dem Wasser des Almkanals betrieben, für die nötige Energie.
Das Wasserrad
Nach 850 Jahren wurde im Jahr 1975 der Mühlenbetrieb im Kloster St. Peter eingestellt. Nur mehr die Bäckerei wurde an diesem, seit dem 12. Jahrhundert genutzten, Standort weitergeführt, da Wasserkraftanlage und Mühle entfernt wurden. Franz Grabmer jun., Müller- und Bäckermeister sowie ehemaliger Geschäftsführer der Stifts- und Salzachmühle St. Peter, heute Pächter der Stiftsbäckerei, erfüllte sich seinen Wunsch, in dem er 2007 dieses Wasserrad neu errichten ließ und damit wieder Strom für die Bäckerei erzeugt.
Es handelt sich dabei um ein so genanntes Oberschlächtiges Wasserrad, das die Kraftwerksnummer 15 am Almkanal trägt. Der Raddurchmesser beträgt vier Meter, die Breite zwei Meter und es macht sechs Umdrehungen in der Minute. Die Leistung beträgt 10 kWh bei einem Verbrauch von 400 l/sec.
Quellen
- Artikel Stiftsbäckerei St. Peter und dortige Quellen
- www.stiftsarm.at