Sigmund I. von Volkersdorf

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Sigmund I. von Volkersdorf[1] (* 1395; † 3. November 1461 in Salzburg) war Fürsterzbischof von Salzburg.

Leben

Sigmund I. wurde am 8. August 1452 zum Fürsterzbischof geweiht und übte das Amt bis zu seinem Tod am 3. November 1461 aus.

Auf Sigmund geht unter anderem die Verehrung des heiligen Koloman zurück: er stiftete ab 1459 in der Kolomans- und Siegmundskapelle im Salzburger Dom jeweils am Kolomanstag (13. Oktober) eine Messe mit Almosenverteilung.

Im selben Jahr erließ er nach 16jähriger Bergbautätigkeit am 1. Oktober 1459 die Ramingsteiner Bergordnung. Im Salzburger Dom ließ er in der Westanlage eine spätgotische Vorhalle einbauen. Im Todesjahr wurde auf seine Anweisung der Turm von Schloss Fuschl errichtet, um damit seinen Herrschaftsanspruch und seine Jagdrechte in der Region zu betonen.

Quellen

Fußnote

  1. Schreibweise nach Heinz Dopsch, Robert Hoffmann Salzburg, die Geschichte einer Stadt, Verlag Anton Pustet, 2008, 2. aktualisierte Auflage, ISBN 978-3-7025-0598-1 - Seite 192: Siegmund
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