Lobesia reliquana

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Lobesia reliquana (Tortrix reliquana Hübner, [1825]) ist eine Art aus der Ordnung Lepidoptera, Familie Tortricidae.

Verbreitung, Lebensraum und Phänologie

L. reliquana ist in Salzburg verbreitet in den Zonen I (Alpenvorland und Flyschzone), Ia (Stadt Salzburg) und II (Nördliche Kalkalpen, Zoneneinteilung nach Embacher et al. 2011) nachgewiesen worden, besitzt aber nur eine geringe Höhenverbreitung (dokumentiert sind bisher 410 - 580 m). Zum Lebensraum liegt nur ein Datensatz im Bereich von Kalkfelsen vor, weiter ist über das natürliche Habitat aus Salzburg nichts bekannt (Kurz & Kurz 2016). Nach Razowski (2001) bewohnen die Tiere in Mitteleuropa Waldränder, Gebüsche und vergleichbare Lebensräume. Die Salzburger Tiere wurden in den Monaten Mai und Juni gefunden, nach Razowski (2001) fliegt in Mitteleuropa aber auch noch eine zweite Generation im August.

Biologie und Gefährdung

Die Biologie der Imagines und die Entwicklungsstadien sind in Salzburg unbekannt. Razowski (2001) gibt an, dass die Raupen an den Trieben und zwischen versponnenen Blättern von Eiche (in Salzburg nur Quercus robur, die Stieleiche), Buche (Fagus sylvatica), Birke (Betula sp.), Schlehe (Prunus spinosa), Weide (Salix sp.), Goldrute (Solodago virgaurea), Gemeiner Ochsenzunge (Anchusa officinalis) oder sogar Wacholder (Juniperus communis) fressen. Trotz des Fehlens von Daten zu Lebensraum und Biologie, sowie der geringen Höhenverbreitung, kann L. reliquana in Salzburg zur Zeit als ungefährdet angesehen werden.

Weiterführende Informationen

Allgemeine Informationen und Hilfe:

Naturkundliche Gesellschaft

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Projekt: Fauna und Flora von Salzburg

Weitere Bilder

 Lobesia reliquana – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien auf Wikimedia Commons

Quellen

  • Kurz, M. A. & M. E. Kurz 2000–2016. Naturkundliches Informationssystem. – URL: http://www.nkis.info [online 15 Jänner 2016].
  • Razowski, J. 2001. Die Tortriciden (Lepidoptera, Tortricidae) Mitteleuropas. Bestimmung-Verbreitung-Flugstandort-Lebensweise der Raupen. Hrsgb. Frantisek Slamka, Bratislava, 319 pp.