Links Bruckberg mit Areitabfahrt von der Schmittenhöhe, rechts Keilberg
Bruckberg und Salzachtal

Bruckberg ist heute eine Katastralgemeinde der Stadtgemeinde Zell am See und war früher eine eigenständige Gemeinde.

Lage

Die Ortschaft Bruckberg liegt westlich von Schüttdorf an der orografisch linken Hangseite des Salzachtals am Eingang zum Zeller Becken.

Geschichte

Am Limberg, auch Beilberg und jetzt Bruckberg genannt, kommt Kupferkies vor, der schon im Mittelalter abgebaut wurde. Man geht davon aus, dass dieser Kupfererzbergbau Limberg längere Zeit in Betrieb war. 1492 bestand in Zell am See eine Knappenbruderschaft, die sich einen eigenen Frühmesser stiften konnte. 1568 waren Carl und Hans Rosenberger Besitzer der Grube. Um 1630 erwarben die Augsburger Fugger das Bergwerk, haben es aber schon 1649 aufgelassen. 1742 erwarben nach längerem Stillstand Balthasar Wenk, Verweser in Großarl, und der Schüttbauer Sebastian Mayr das Bergwerk und nahmen es wieder in Betrieb. Im Jahr 1863 wurde das Bergwerk endgültig stillgelegt.

Gegenwart

Heute befinden sich in Bruckberg private Wohnhäuser, einige Fremdenverkehrsbetriebe, sowie der Golfplatz Zell am See. Bruckberg ist durch die Straße in den Oberpinzgau mit dem Stadtzentrum von Zell am See verbunden. Es bestehen eine Bushaltestelle und eine Haltestelle der Pinzgauer Lokalbahn. Beim Fußballplatz stlich des Ortsteiles beginnt der Bruckbergkanal als offenes Gerinne. Der Entwässerungskanal ist für die Ortsteile Zeller Moos (Zell am See) und Schüttdorf im Hinblick auf mögliche Hochwasser von großer Bedeutung.

Quellen