Schüttbach
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| Basisdaten | |
| Länge: | XXX km |
| Quelle: | Mein Berg |
| Quellhöhe: | XXX m ü. A. |
| Mündung: | bei Mein Ort in |
| Mündungshöhe: | XXX m ü. A. |
| Höhenunterschied: | XXX m |
Der Schüttbach ist ein Wildbach im Gemeindegebiet von Zell am See im Pinzgau.
Verlauf
Er entsteht durch den Zusammenfluss mehrerer kleiner Wasserläufe, deren höchstgelegener etwa auf 1 300 m ü. A. entspringt. Sie entwässern den Abhang der Schmittenhöhe nordwestlich von Schüttdorf, zwischen Plettsauberg im Norden, Keilberg im Osten und Bruckberg im Süden.
Der Schüttbach durchfließt den steilen Schüttbachgraben, der in mehreren Stufen durch Sperren der Wildbachverbauung gesichert ist. Nach dem Austritt aus dem Graben durchquert er das Gelände des Schüttgutes. Ab dem Austritt aus dem Graben ist er so verbaut, dass sein Bett einem gerade verlaufenden Kanal gleicht und der Bach ökologisch tot ist.
Nachdem er auf diese Weise in sein Bett gezwängt die Bundesstraße nahe dem Knoten Schüttdorf erreicht, wird er im Bereich der Ortschaft Schüttdorf unterirdisch unter der B 311, der Pinzgauer Straße und dem Hotel Latini geführt. Anschließend durchfließt er in einem engen, aus Steinquadern errichteten kanalähnlichen Bett weitere Teile von Schüttdorf, wird nahe der Haltestelle Kitzsteinhorn von der Bahntrasse der Pinzgaubahn und einem Fuß- und Radweg überquert, fließt nachfolgend in ein kleines Retentions-Becken, unterquert die Westbahntrasse und durchfließt noch einen stark verbauten Siedlungsbereich. Schließlich mündet er nahe dem Bauhof der Stadtgemeinde Zell am See in Schüttdorf in den an der Porscheallee entlang verlaufenden Porschekanal.
Die Gesamtlänge des Baches beträgt etwa drei Kilometer. Das letzte Drittel seiner Fließstrecke ist durchgehend kanalähnlich verbaut und verläuft teilweise unterirdisch.
Hochwasser 2013
Beim Hochwasser Anfang Juni 2013 verklauste der Schüttbach infolge mehrerer Murenabgänge im Bereich des Schüttbachgrabens, brach in der Folge aus seinem Bett aus, durchfloss das Gebäude des Hotel Latini und verwüstete es schwer. Auch andere Gebäude in Schüttdorf kamen zu Schaden, jedoch meist nicht in diesem massiven Ausmaß wie das Hotel.
Bildergalerie
Eine von mehreren Muren - hier am Keilberg -, die zur Verklausung und zum katastrophalen Austritt des Schüttbaches aus seinem Bett geführt haben.
Der Schüttbach bei der Einmündung in die Unterführung der B 311. Rechts das Hotel Latini.
Das Retentionsbecken des Schüttbaches zwischen den Trassen der Pinzgaubahn und der Westbahn in Schüttdorf.
Die Einmündung des Schüttbachs in den Porschekanal.
Quelle
- Eigenartikel von Christina Nöbauer
- 3221 – West Zell am See, Österreichische topografische Karte 1:25 000V