Josefa Sölva
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Josefa Sölva (* 11. August 1908 in Kaltern, Südtirol, † 1941 in Schloss Hartheim ermordet) war ein Opfer des NS-Regimes in Salzburg.
Leben
Josefa Sölva kam als Optantin nach Salzburg. Laut eines Abkommens zwischen Hitler und Mussolini mussten die deutschssprachigen Südtiroler zwischen Auswanderung und Verbleib in Südtirol bei Aufgabe ihrer Identität entscheiden. Sie arbeitete als Hausmädchen im Stammhaus der Barmherzigen Schwestern und wurde am 4. November 1940 in die Landesheilanstalt Lehen eingewiesen und am 21. Mai 1941 nach Hartheim deportiert, wo sie ermordet wurde.
Zu ihrem Gedächtnis wurde am 06. Juli 2011 in Salzburg, Salzachgässchen 3 ein Stolperstein verlegt.