Das Stille-Nacht-Museum Hallein in der Tennengauer Bezirkshauptstadt Hallein wird vom Keltenmuseum betreut.

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Stille-Nacht-Museum mit Gruber-Grab im Sommer
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Stille-Nacht-Museum mit Gruber-Grab in der Adventzeit
im Museum

Lage

Es befindet sich neben dem Eingang zur Stadtpfarrkirche Hallein in der Halleiner Altstadt. Das Gebäude, in dem sich das Museum befindet zählt zu den denkmalgeschützten Objekten in Hallein.

Geschichte

Im Museum wird die Entstehungs- und Verbreitungsgeschichte des Weihnachtsliedes "Stille Nacht, Heilige Nacht" dokumentiert. Das zum Keltenmuseum Hallein gehörende Stille-Nacht-Museum ist im ehemaligen Wohnhaus des Komponisten Franz Xaver Gruber untergebracht und zeigt neben seinem Portrait, Originalmobiliar auch persönliche Gegenstände aus seinem Nachlass. Darunter jene Gitarre, mit der Gruber am 24. Dezember 1818 die Uraufführung des Liedes in der Kirche St. Nikola in Oberndorf begleitete.

Franz Xaver Gruber, der am 7. Juni 1863 in seinem Wohnhaus in Hallein verstarb, lebte 28 Jahre in Hallein und wurde am dortigen alten Stadtfriedhof begraben. Seine Grabstelle befindet sich heute direkt vor dem Museum am nach ihm benannten Gruberplatz.

Besucherzahlen

  • 2007: 3 001
  • 2008: 3 801
  • 2009: 3 876
  • 2010: 4 423
  • 2011: ca. 4 700 (endgültige Zahl noch nicht bekannt)[1]

Öffnungszeiten

Eine Besichtigung ist seit 2013 nur mehr für Gruppen ab 15 Personen bei rechtzeitiger Voranmeldung möglich. Das Museum wurde Anfang Jänner 2013 geschlossen, nachdem der im Dezember 2012 neu gewählte Vorstand des Tourismusverbands Hallein - Bad Dürrnberg beschlossen hatte, die Unterstützung an das Keltenmuseum für das Personal des Stille-Nacht-Museums vorerst nicht mehr zu gewähren[2].

Von 2003 bis 2012 war es unter dem Tourismusverbandsobmann Ernst Kronreif zunächst nur in der Adventzeit geöffnet, dann jedoch täglich am Nachmittag von 15 bis 17 Uhr.

Weblinks

Bildergalerie

Quellen

  1. Quelle Tourismusverband Hallein - Bad Dürrnberg
  2. Quelle - telefonische Auskunft im Keltenmuseum am 26. März 2013