Walburg Schobersberger
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Walburg Schobersberger [auch: Walburga Schobersberger] (* 1930 Fusch an der Großglocknerstraße) ist eine Salzburger Kunsthistorikerin.
Leben
Walburg Schobersberger hat erst in fortgeschrittenem Lebensalter studiert und zu publizieren begonnen.
Akademische Bildung
- 1979 Inskription als ao. Hörerin an der Universität Salzburg, Fachrichtung Kunstgeschichte
- 1985 Berufsreifeprüfung und Inskription als ordentliche Hörerin
- 1985-1990 Studium der Kunstgeschichte an der Universität Salzburg
- 1988 Verleihung des „Franz-Triendl-Anerkennungspreises“ der Salzburger Handelskammer für die Veröffentlichung des aus einer Seminararbeit entstandenen Aufsatzes „Baumeister einer Epoche. Das gründerzeitliche Wirken der Baumeister- und Architektenfamilie Ceconi in Stadt und Land Salzburg“
- 1990-1996 Doktoratsstudium
Privat
Walburg Schobersberger lebt in Henndorf. Sie ist verwitwet nach Siegfried Schobersberger (* 1925, † 1983) und hat einen Sohn und eine Tochter.
Werke
Diplomarbeit: Der Bazar, ein Bautyp des 19. Jahrhunderts in Salzburg, Salzburg 1990
Dissertation: Bauten der Technik und Industrie in Stadt und Land Salzburg (zwischen 1860 und 1938 an Hand ausgewählter Objekte), Salzburg 1996.
Veröffentlichungen:
- Baumeister einer Epoche. Das gründerzeitliche Wirken der Baumeister- und Architektenfamilie Ceconi in Stadt und Land Salzburg, in: Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde 125 (1985), S. 703 - 745
- Die Baumeisterfamilie Ceconi, in: Salzburger Wirtschaft Nr. 34, v. 19. 8.1988, S. 22/23
- Beiträge in: Alfred Stefan Weiß, Karl Ehrenfellner, Sabine Falk (Hrsg.): Henndorf am Wallersee. Kultur und Geschichte einer Salzburger Gemeinde, Henndorf 1992:
- Carl Mayr und sein Umkreis, aaO S. 351 - 371
- Egon Kornauth, aaO S. 372 - 373
- Die Spitzenklöppelei in Henndorf, aaO S. 421 - 423
- Die Käserei Woerle, aaO S. 433 - 434
- Siegfried Schobersberger 1925-1983, in: Salzburg Archiv, Band 18, (1994), S. 203 - 218
- Vom Cafégewölb zum Literatencafé, in: Salzburg Archiv, Band 20, (1995), S. 321 - 358
- In: Historischer Atlas der Stadt Salzburg, Salzburg 1999 (Schriftenreihe des Archivs der Stadt Salzburg 11):
- Das Bazar-Gebäude
- Baumeister einer Epoche: Valentin, Jakob und Karl Ceconi
- Kirche zu Guggenthal, geschichtliche und bauliche Entwicklung der Filialkirche zum Hl. Kreuz und zur hl. Elisabeth sowie des Gutes Guggenthal mit Gasthaus, Brauerei, Villa und Herrenhaus, in: Heimat Koppl, Chronik einer Gemeinde, Koppl 2000, S. 210 - 226
- Genius-Spurensuche führt nach Wien, in: Salzburger Nachrichten, Samstag, 9. März 2002, S. IX
- „Ceconi Vasen f. den Tronfolger Erzh. Franz Ferdinand“, in: „Das Wesen Österreichs ist nicht Zentrum, sondern Peripherie“. Gedenkschrift für Hugo Rokyta (1912-1999), hrsg. vom Institut für Kunstgeschichte der Universität Salzburg unter Leitung von Monika Oberhammer. Prag - Fürth i.W. 2002
- Die Großglockner-Hochalpenstraße und das Gedenkzeichen am Fuscher Törl, in: Salzburg Archiv Nr. 28, S. 283–302