Sándor Végh
Sándor Végh (* 17. Mai 1912 im siebenbürgischen Klausenburg, rumänisch Cluj-Napoca, Ungarn; † 7. Jänner 1997 in Salzburg[1][2]) war ein international tätiger Dirigent und Violinist ungarischer Abstammung.
Leben
Sándor Végh war ein Schüler des Violinvirtuosen und Komponisten Jenő Hubay und war mit dem Pianisten und Komponisten Béla Bartók befreundet. Er studierte an der Budapester Musikhochschule. Mit dem Végh Quartett ging er ab 1946 auf Konzerttourneen. Daneben arbeitete er auch als Solist und Dirigent.
Salzburgbezug
1948 dirigierte er erstmals bei den Salzburger Festspielen. 1986 dirigierte er das letzte von 38 Konzerten bei den Festspielen.
Von 1978 bis zu seinem Tod 1997 war Sándor Végh Dirigent der Camerata Academica, deren Stil er maßgeblich prägte und das er zu Weltruhm führte.
Seine letzte Ruhestätte fand er auf dem Friedhof Liefering.[3] Im Stadtteil Gneis erinnert die Sandor-Vegh-Straße an ihn.
Aufnahmen der Camerata Academica mit Sándor Végh(Auswahl)
- BACH Orchestersuiten
- BARTÓK Divertimento für Streichorchester Sz 113 BERG Lyrische Suite STRAWINSKY Apollon musagète
- HAYDN Die sieben letzten Worte unseres Erlösers am Kreuze Hob. III:50-56
- MOZART Ouvertüre "La clemenza di Tito" KV 621 Symphonie C-Dur KV 551 "Jupiter" Symphonie g-Moll KV 550
- MOZART Klavierkonzerte
Quellen
- Homepage Camerata Salzburg
- Eintrag in der deutschsprachigen Wikipedia zum Thema "Sándor Végh"
Einzelnachweise
- ↑ www.munzinger.de, abgefragt am 30. November 2020
- ↑ Zitat Quelle wikipedia-de: Es wird aber auch gesagt, dass Végh im Krankenhaus der Salzburg benachbarten bayrischen Stadt Freilassing verstorben sei. Da Végh vermutlich im grenznahen Salzburger Stadtteil Liefering wohnte (vgl. Thomas Baillou: Die Häuser am Franzosenhügel, in: Liefering. Das Dorf in der Stadt. Hrsg. von der Peter-Pfenninger-Schenkung Liefering, Salzburg 1997, S. 306.) und zudem nach dem Beitritt Österreichs zur Europäischen Gemeinschaft 1995 durch die Lockerung der Grenzen der Kontakt zwischen Salzburg und Freilassing stark im Zunehmen war, ist diese Annahme nicht unplausibel. Es gibt dazu auch über die englische Wikipedia einen Link zu knerger.de mit der Angabe Freilassing
- ↑ www.liefering.at
| Vorgänger |
Chefdirigent der Camerata Academica Salzburg 1978–1997 |
Nachfolger Sir Roger Norrington |