Kreuzigungsgruppe von Schallmoos

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Die Kreuzigungsgruppe von Schallmoos

Am Fuße des Kapuzinerberges, wo die Vogelweiderstraße in die Schallmooser Hauptstraße mündet, erhebt sich die sogenannte Kreuzigungsgruppe über den Häusern von Schallmoos.

Die Drei Kreuze von Schallmoos erinnern an eine ehemalige Hinrichtungsstätte. Sie boten den zum Tode Verurteilten auf ihrem letzten Weg ein letztes Verweilen zur Andacht.

Die Figuren bilden eine selten gezeigte Ölberggruppe. An beiden Seiten des mittleren Kreuzbalkens sind Christusdarstellungen befestigt, links und rechts davon Skulpturen der beiden Schächer.

Die Arbeiten stammen aus dem frühen 16. Jahrhundert. Der Bildhauer ist unbekannt.

Die Richtstätte wurde 1599 von Erzbischof Wolf Dietrich aufgelöst und im Süden der Stadt neu errichtet. Seither erinnern die Kreuze an den Ort des letzten Gebetes der Delinquenten.

Das historisch äußerst wertvolle Ensemble wurde von Stadtrestauratorin Ursula Mair in mehrtausendstündiger, eineinhalbjähriger Arbeit (2005-2007) restauriert.

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Quellen