Walserberg (Ort)

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Der Ort Walserberg Mitte des 20. Jahrhunderts
Begriffsklärung
Dieser Artikel behandelt den Ortsteil Walserberg der Gemeinde Wals-Siezenheim. Ein Artikel über den gleichnamigen Berg findet sich unter Walserberg.


Walserberg ist ein ursprünglich nur "Berg" genannter Ortsteil der Gemeinde Wals-Siezenheim an der Grenze zu Bayern.

Lage

Dieser Ortsteil befindet sich südwestlich des Gemeindezentrums zu Füßen des Walserberges. Südlich des Ortsteils verläuft die Großgmainer Landesstraße (L 114) von Wals-Siezenheim nach Großgmain.

Geschichte

Bereits zur Römerzeit führte eine Straße über den Walserberg, welche die Stadt Iuvavum (Salzburg) mit Salinas (Reichenhall) verband. In ihrer Nähe lag auf der östlichen Hangkante des Walserbergs ein römischer Bauernhof (Sandhoferweg 3 u. 5).

Bis zum Anfang des 19. Jahrhunderts bestand „Berg“ nur aus zwei Bauernanwesen, dem „Gut Berg“ (heute „Wastl“) und dem „Tofferl“, der früher „das ander Gut Berg“ genannt wurde.

1807 kam an der Landstraße von Salzburg nach Reichenhall das österreichische Mauthaus bei der Abzweigung nach Käferheim hinzu. Der „Neuwirth“ (Röhrenwirt) an der Landstraße eröffnete im Jahre 1806. Um 1828-1830 wurde das große Zollamtsgebäude beim Röhrenwirt errichtet, das von 1853 bis 1866 als Gemeinschaftszollamt für österreichische und bayerische Zöllner diente. Das österreichische Zollamt war bis zum „Anschluss“ Österreichs an das Deutsche Reich 1938 in diesem Gebäude untergebracht.

Im 20. und 21. Jahrhundert wuchs der Ort sehr stark vor allem in südöstliche Richtung. Somit wurde im Laufe der Zeit die Ortschaft Irlach mit den beiden alten Bauernanwesen „Kainz“ und „Reischlzillner“, sowie das Anwesen „Marker“ (Kaindl) in die Siedlung integriert. Auf der Anhöhe des Walserbergs am Röhrenweg (Wals) und Hinterfeldweg (Wals) entstand in den vergangenen Jahren eine Neubausiedlung.

Bildergalerie

Quellen

-online: Franziszeischer Kataster