Kaiviertel

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Kaigasse und Kaiviertel

Das Kaigassenviertel entwickelte sich entlang des einstigen Hauptstraßenzuges vom Domplatz über den Kajetanerplatz über das Erentrudistor (später Kajetanertor) nach Hallein und Berchtesgaden. Die Gasse setzt sich aus mehreren mittelalterlichen Gassen zusammen und wurde ab dem 12. Jahrhundert allmählich bebaut. Der verwinkelte Straßenzug ergibt sich auch aus einer römischen Tempelanlage (den Göttern Asclepios, Hygieia und Kybele geweiht) die einst zwischen den heutigen Gassen Kaigasse und Krotachgasse stand und dessen Grundmauern 1945 - 1955 und 1987 ergraben wurden.

Das vorspringende Haus Nr. 4 ist aus der ehemaligen Salvatorkirche hervorgegangen, das Haus Nr. 20 (Ecke Herrengasse) aus der ehemaligen Nicolaikirche.

Das Haus Nr. 12 ist die ehemalige Domdechantei, in dessen quadratischen Innenhof heute der Traklbrunnen steht, den Toni Schneider-Manzell 1957 geschaffen hat.

In der Pfeifergasse findet sich das Wohnhaus des Komponisten und Organisten Paul Hofhaimer. Auch Paracelsus lebte hier einige Jahre. Der dortige Papagenoplatz entstand durch schwere Bombentreffer 1944.

Heute steht dort ein hübscher Brunnen, den 1960 die Salzburger Bildhauerin Hilde Heger geschaffen hat. Im "Chiemseehof", ehemals Sitz der Bischöfe von Chiemsee ist heute der Sitz der Salzburger Landesregierung.

Das älteste Kino von Salzburg, das Mozartkino ist in der Kaigasse zu finden.

Quellen