Österreichische Gesundheitskasse, Landesstelle Salzburg
Die Salzburger Gebietskrankenkasse (SGKK) ist eine gesetzliche Krankenversicherungsanstalt für das Bundesland Salzburg.

Allgemeines
Die Salzburger Gebietskrankenkasse ist ein Sozialversicherungsträger im Hauptverband der Österreichischen Sozialversicherungsträger. Sie hat ihre Zentrale in der Stadt Salzburg am Engelbert-Weiß-Weg nahe dem Salzburger Hauptbahnhof. Neben dem Hauptstandort für die Stadt und den Flachgau gibt es auch in allen anderen Bezirken des Landes Außenstellen, so in Tamsweg, Zell am See, Mittersill, Bischofshofen und Hallein.
Seit 1. Oktober 2007 sind alle Einrichtungen der Salzburger Gebietskrankenkasse im damals neuen Servicezentrum Gesundheit nordöstlich des Südtiroler Platzes vereinigt.
Rechtsgrundlagen
Rechtsgrundlage ist das Bundesgesetz vom 9. September 1955 über die Allgemeine Sozialversicherung (Allgemeines Sozialversicherungsgesetz – ASVG.), StF: BGBl. Nr. 189/1955 in der geltenden Fassung.
Geschichte
Die Gebietskrankenkassen in Österreich wurden 1927 eingeführt. Rechtsgrundlage war das Bundesgesetz vom 28. Dezember 1926 betreffend organisatorische Maßnahmen auf dem Gebiet der Krankenversicherung der Arbeiter (Krankenversicherungsorganisationsgesetz), StF: BGBl. Nr. 15/1927
Mit Wirkung vom 1. Oktober 1932 wurden die zwei großen Arbeiterkrankenkassen, die Salzburger Landeskrankenkasse und Allgemeine Arbeiter-Krankenkasse Salzburg, zur Arbeiter-Krankenversicherungskasse Salzburg (Gebietskrankenkasse für das Land Salzburg) zusammengelegt.[1][2]
Direktoren und Obmänner
Die Funktion des Direktors bekleideten in jüngerer Zeit Harald Seiss (ab 1990), Helmut Neuhofer (bis 1990), Matthias Egger und Helmut Neuhofer. Als Obmann, der den Vorsitz im Vorstand und in der Generalversammlung führt, agiert seit 8. Oktober 2013 Andreas Huss. Sein Vorgänger seit 2004 war Siegfried Schluckner.
Daten 2013
2013 waren über 443 000 Personen bei der SGKK versichert und es gab 5 000 Vertragspartner. Dazu gehören Ärzte, Spitäler, Apotheken, Physiotherapeuten und Gesundheitsbranchen.
2013 wurden 742 Mill. Euro eingenommen (voraussichtlich, Stand März 2014), davon stammen 650 Mill. Euro aus Beiträgen der Arbeitgeber und Arbeitnehmer, der Rest kommt aus sonstigen Erträgen wie Rezept- oder Behandlungsbeiträgen. Ausgegeben wurden 696 Mill. Euro für Leistungen, was ein Plus von 3,9 % gegenüber dem Jahr 2012 bedeutet. Der Verwaltungsaufwand betrug 19,1 Mill. Euro, was 2,6 % des Gesamtbudgets entspricht.
Übersicht der Versicherten
| Versicherungskategorie | 2011 | 2012 | 2013 | 2014 | 2015 |
|---|---|---|---|---|---|
| Erwerbstätige | 203 514 | 205 853 | - | - | - |
| Selbstversicherte | 7 654 | 7 597 | - | - | - |
| Arbeitslose | 14 698 | 15 337 | - | - | - |
| KBGB[3] | 8 217 | 8 351 | - | - | - |
| BM[4] | 1 081 | 1 132 | - | - | - |
| Pensionisten | 93 488 | 95 265 | - | - | - |
| Kriegshinterbliebene | 43 | 42 | - | - | - |
| Asylwerber | 987 | 920 | - | - | - |
| Gesamt | 329 682 | 334 497 | - | - | - |
Bilanzgewinne/verluste
- 2002: - 12 Mill. Euro
- 2003: + 320.000.-- Euro
- 2004: - 8,1 Mill. Euro
- 2005: + 1,8 Mill. Euro
- 2006: + 408.000.-- Euro
- 2007: - 22,3 Mill. Euro
- 2008: - 8,5 Mill. Euro
- 2009: - 14,5 Mill. Euro (Prognose)
- 2010:
- 2011:
- 2012:
- 2013: + 14,4 Mill. Euro (Prognose Stand März 2014)
Weblinks
Quellen
- Salzburger Nachrichten, 18. April 2009
- Homepage SGKK
- Salzburger Wirtschaft (Zeitung), 7. März 2014
- Geschäftsbericht 2012, abgefragt am 15. März 2014
Einzelnachweise
- ↑ ANNO, Salzburger Wacht, 12. September 1932, Seite 4
- ↑ ANNO, Salzburger Chronik, 12. September 1932, Seite 3
- ↑ Bezieher von Kinderbetreuungsgeld
- ↑ Bezieher von Mindestsicherung
| Vorgänger Salzburger Landeskrankenkasse und Allgemeine Arbeiter-Krankenkasse Salzburg |
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