Wallersee Rundweg

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Ausblick Nähe Wiererhof in Neumarkt am Wallersee.

Der Wallersee Rundweg ist ein Rad- und Wanderweg rund um den Flachgauer Wallersee.

Allgemeines

Er ist gut beschildert und hat eine Länge von 18 km, dabei sind 209 Höhenmeter zu überwinden. Er bietet zahlreiche landschaftliche Schönheiten, wie das Natur- und Europaschutzgebiet Wallersee-Wenger Moor und Ausblicke in die umgebende Landschaft und zur Nordalpenkette.

Beschreibung

Der Wallersee Rundweg im Bereich nordöstlich des Wenger Moors in Richtung Maierhof.

Z. B. Start der Rundweges beim Strandbad Seekirchen: Von hier geht es auf dem Rupertiweg parallel zu den Bahngleisen der Westbahnstrecke am nordwestlichen Seeufer entlang. Nach knapp 2,5 km erreicht man in Wallersee Zell den Seecamping Zell am Wallersee, wendet sich am Eingang nach rechts und zwischen Parkplatz und Campingplatz dann weiter zur kleinen Brücke eines Seezuflusses. Man kann einen Abstecher geradeaus vor dem Abbiegen in das Naturstrandbad Zell am Wallersee unternehmen. Der Rundweg führt weiter um das Zeller und über den Eisbach um das Wenger Moor. Das Wenger Moor ist bis zu fünf Meter mächtig und das größte naturnah erhaltene Moorgebiet des Salzburger Alpenvorlandes. Verschiedene Schautafeln informieren über das Moor. Es ist auch ein Aussichtsturm vorhanden.

Bald stößt man in Richtung Nord auf den Hof des "Wiererbauerns". Hier befindet sich einen der schönsten Aussichtsplätze entlang des Rundwegs mit Blick auf die Alpen (Berchtesgadener Alpen). auf Höhe des Wastlbauerngut führt der Weg wieder direkt an den See zurück in die Wallersee-Ostbucht. Von dort nimmt man am östlichen Seeufer die Rupertistraße, anfangs durch den Wald, dann am Seeufer entlang in Richtung Henndorf am Wallersee. Man fährt wieder durch einen Wald und entfernt sich etwas vom See, bis man beim Strandbad Henndorf wieder näher am See bis zum Fenninger Spitz wandert. Hier verlässt der Rundweg neuerlich die Seennähe und verläuft durch Fischtaging nach Seekirchen zum Strandbad zurück. Die gute Beschilderung lässt keine Zweifel am richtigen Weg aufkommen.

Aktuelle Entwicklung zum Wallersee‑Rundweg (2026)

Im Zusammenhang mit dem umstrittenen ÖBB‑Projekt Hochleistungsbahn im Flachgau kam es 2026 zu Spannungen in der Gemeinde Köstendorf, die auch den Wallersee Rundweg betreffen. Zwei Landwirte, deren Betriebe von der geplanten Bahntrasse besonders betroffen wären, verlängerten ihre Dienstbarkeitsverträge für einen Abschnitt des Radweges bei Fischweng nicht. Eine tatsächliche Sperre des Weges wurde jedoch nicht angekündigt; die Bauern betonten, dass sie sich nicht gegen Radfahrer richten wollen. Die betroffenen Grundeigentümer kritisieren vielmehr die Haltung der Gemeinde Köstendorf im laufenden Bahnverfahren und sehen sich im Gegensatz zu anderen Gemeinden – etwa Schleedorf – zu wenig vertreten. Der Rundweg bleibt weiterhin befahrbar, steht jedoch im Kontext der regionalen Diskussion um das Bahnprojekt "in der Luft".[1]

Auch im Gemeindegebiet von Seekirchen will nun ein Bauer den Weg sperren. Als Gründe nennt er, dass sich die Gemeinde sich nicht um die Angelegenheit kümmere und habe ihre Pflichten als Wegerhalterin seit Langem kaum erfüllt. Es sei "nichts hergerichtet" worden und der Weg wachse zu. Pkw-Lenker würden das Fahrverbot missachten, der Poller zum Absperren sei kaputt, die Umgebung verunreinigt, auch mit menschlichen Exkrementen. E-Bike-Fahrer seien viel zu schnell unterwegs, andere Radfahrer wiederum würden Sperren bei forstlichen Arbeiten ignorieren. Einmal musste er vom Borkenkäfer befallene Bäume im Auftrag der Behörde innerhalb von 14 Tagen entfernen. Dabei sei ein Radfahrer an Wachposten vorbei gegen einen gerade gefällten Baum geprallt, nur knapp nicht getroffen worden und dann einfach geflohen.

Die Stadtgemeinde hatte sich verpflichtet, den Weg durch das Natura-2000-Schutzgebiet zu errichten, zu erhalten, die Verkehrssicherheit zu garantieren, eine Haftpflichtversicherung abzuschließen und den Eigentümer der Privatstraße schad- und klaglos zu halten. Eine finanzielle Leistung für den Eigentümer gab es nicht. Braumann hält den Vertrag vom 6. August 2001 in Händen. Erst vor einem Jahr bemerkte er, dass der Vertrag damals weder von der Stadtgemeinde noch von seiner Familie unterschrieben wurde. Wäre jemand gestürzt und hätte er sich verletzt, wäre der Bauer in der Haftung gewesen.

Bürgermeister Konrad Pieringer (ÖVP) sagt, die Stadtgemeinde habe mit den Grundeigentümern Vorgespräche für neue Verträge geführt – seines Wissens in gutem Einvernehmen. Von dem Problem sei ihm nichts bekannt.[2]

Bildergalerie

Weblinks

Quellen

  • SN-Tipp Wallersee Rad-Rundweg, Link war bei einer Überprüfung nicht mehr abrufbar
  • Peter Krackowizer, der den Wallersee Rundweg mehrfach befahren hat

Einzelnachweis

  1. ↑ sn.at, 28. September 2026: Streit um Flachgauer Hochleistungsbahn hat jetzt Folgen für Wallersee-Radweg
  2. ↑ sn.at, 29. September 2026: Kein Vertrag: Seekirchner Landwirt will Radweg am Wallersee sperren