Kaltes Brauhaus

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Das Kalte Brauhaus war in der Fronfeste Stockhaus, dem heutigen Justizgebäude in Salzburg-Nonntal untergebracht.

Geschichte

Vermutlich von Hans Elsenheimer, der Stadtrichter und Bürgermeister von Salzburg, Abgeordneter zum Landtag und Begründer des Hofbräu Kaltenhausen war, zur Lagerung von Bier aus Kaltenhausen errichtet. 1496 verkaufte Hans Elsenheimer III. 1498 das Haus um 1 500 Gulden an Erzbischof Leonhard von Keutschach, der darin das Kaltenbierhaus einrichtete, eines der Salzburger Hofbräuhäuser.

Als Fronfeste dann 1562 angelegt, wurde das Gebäude 1648 von Erzbischof Paris Graf Lodron zu einer weiteren Salzburger Hofbräuhaus, dem Kalten Brauhaus am Kai umgebaut. Gerhard Ammerer und Harald Waitzbauer schreiben in ihrem Buch Wege zum Bier - 600 Jahre Braukultur, dass das Kalte Brauhaus am Kai neben dem bestehenden Kaltenhausner Lager (oder auch Ausschank) vom Erzbischof eingerichtet wurde. Die zweite Quelle[1] erwähnt jedoch nichts von dieser (möglichen) Trennung.

Später wurde daraus die Bräuhauskaserne und 1812 unter bayerischer Herrschaft ein Gefängnis, das schließlich beim Bau des Justizgebäudes abgerissen wurde.

Fußnoten und Quellen

  1. 525 Jahre Hofbräu Kaltenhausen 1475 - 2000, Herwig Steinkellner, Alexander Prenninger, Herausgeber Hofbräu Kaltenhausen