Hellbrunner Berg vom Süden her gesehen, Kamerastandpunkt oberhalb von Puch
Mauer des Schlossparks Hellbrun mit Hellbrunner Berg
Blick vom Hellbrunner Berg auf das Schloss Hellbrunn und Park und Festung Hohensalzburg
Hellbrunner Berg von Süden samt Schlossmauer

Der Hellbrunner Berg (früher Waldemsberg) ist ein Moränenhügel mit 515 m ü. A. im Salzburger Becken, bestehend aus Nagelfluh (Konglomerat).

Lage

Der Hellbrunner Berg liegt im Süden der Stadt Salzburg im Stadtteil Morzg und ist ein Teilgebiet im Schlosspark von Hellbrunn.
Erreichen kann man den Berg entweder

  • vom Norden aus ab dem Eingang zum Schlosspark von Hellbrunn am Fürstenweg (Parkplatz gegen Gebühr) über Fußwege im Schloßpark, auch zur Ostseite hin.
  • vom Westen aus ab dem Zoo Hellbrunn (Parkplatz gegen Gebühr) über einen Fußweg entlang der Schlossparkmauer zum Eingang in den Schlosspark (Anifer Tor) oder
  • vom Süden aus vom Ort Anif über einen Fußweg zum Eingang in den Schlosspark (Anifer Tor)

Geologie

Der Hellbrunner Berg besteht aus eiszeitlichen Konglomeraten (Nagelfluh) mit einem Alter von etwa 240.000 Jahren. Die Felswand im Westen entstand vor etwa 6.000 Jahren, als die Salzach oder die Königsseeache vorbei flossen[1]. Der Konglomerat wurde im Bereich des Steintheaters für den Bau von Schloss Hellbrunn gebrochen.

Geschichte

Auf dem Hellbrunner Berg fanden sich Hinweise auf einen keltischen Fürstensitz, der in Verbindung mit der Salzgewinnung stand. Die Fürsten von Hellbrunn dürften den Handel mit Salz kontrolliert haben. Dies war von der erhöhten Lage am Berg aus leicht möglich. Am Beginn des 5. Jahrhunderts v. Chr. hat man dann die Höhensiedlung am Berg aufgegeben, der Fürstensitz wurde in der nun folgenden unruhigen Zeit auf den Dürrnberg selbst verlegt. Bei Grabungen fand man Waffen und Geräte aus vorgeschichtlicher Zeit.

Bauten

Natur

Der Hellbrunner Berg gehört zum Landschaftsschutzgebiet Salzburg-Süd (LSG 52). Ein Teil ist auch ein geschützter Landschaftsteil.

  • Stadtblick (nach Norden)
  • Untersbergblick (nach Westen)
  • Watzmannblick (nach Süden)

Erwähnenswert

Bildergalerie

Blicke vom Hellbrunner Berg

Quellen und Fußnote

  1. Quelle - Zitat, Anif, Niederalm, Neu-Anif, Kultur, Geschichte und Wirtschaft von Univ.-Prof. Dr. Heinz Dopsch, Beitrag von Christian Uhlir, Seite 17
  2. vgl. Blick nach Süden