Pfarrkirche zum hl. Martin Straßwalchen: Unterschied zwischen den Versionen

Aus SALZBURGWIKI
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Zeile 30: Zeile 30:
 
Datei:Orgel in der Pfarrkirche Straßwalchen.jpg|Orgel in der Pfarrkirche Straßwalchen
 
Datei:Orgel in der Pfarrkirche Straßwalchen.jpg|Orgel in der Pfarrkirche Straßwalchen
 
Datei:Pfarrkirche Straßwalchen, Innenansicht.JPG|Pfarrkirche Straßwalchen, mit Weihnachtsdekoration am 1.1.2011
 
Datei:Pfarrkirche Straßwalchen, Innenansicht.JPG|Pfarrkirche Straßwalchen, mit Weihnachtsdekoration am 1.1.2011
 +
Datei:Kirchturm in Straßwalchen.jpg|Kirchturm in Straßwalchen
 
Datei:Pfarrkirche Straßwalchen, Kirchentüre innen.JPG|Kirchentüre
 
Datei:Pfarrkirche Straßwalchen, Kirchentüre innen.JPG|Kirchentüre
 
Datei:Krippe in der Pfarrkirche Straßwalchen.JPG|[[Weihnachtskrippe]]
 
Datei:Krippe in der Pfarrkirche Straßwalchen.JPG|[[Weihnachtskrippe]]

Version vom 19. Februar 2019, 13:59 Uhr

Pfarrkirche zum hl. Martin Straßwalchen

Die Pfarrkirche hl. Martin ist die Pfarrkirche der Pfarre der Flachgauer Marktgemeinde Straßwalchen.

Information

Bereits 799 unter Erzbischof Arno, ein Freund Karls des Großen, ist eine Kirche in Straßwalchen nachgewiesen.

Nach mehreren Um- u Neubauten wurde 1335 die Kirche im Zuge kriegerischer Handlungen zerstört.

Der jetztige gotische Zentralraum wuede 1408 vom Passauer Weihbischof eingeweiht.

1429 schloß sich der gotische Chorraum an, an dessen Nordwand eine spätgotische Wandmalerei (Strahlenkranzmadonna, Dreifaltigkeit) von 1479 zu sehen ist.

Aus der Zeit des Barock stammt der Hochaltar der Kirche vom 26jährigen Meinrad Guggenbichler, den er 1675 als sein erstes Meisterstück geschaffen hatte.

Die Sakristei wurde 1709 gebaut und in den Jahren 1731-1733 dazu die Seitenschiffe angefügt und mit den Altären und Figuren des Guggenbichler Schülers Paul Mödlhammer aus Neumarkt ausgestattet. Der weithin sichtbare viergeschossige Turm mit einem Achteckaufsatz und doppelter Laterne ist aus Konglomerat erbaut und überragt durch seine imposante Lage den Ort.

Im südlichen Seitenschiff befindet sich ein Abguß der Beweinung Christi des Meisters von Irrsdorf um 1520 sowie der Taufstein aus Rotmarmor. Neben zahlreichen Figuren haben sich auch mehrere sehenswerte Grabsteine an den Innenwänden der Kirche erhalten.

Die Westempore wird von einer erstklassigen Orgel mit 21 Registern geschmückt. Sie wurde vom schweizer Orgelbaumeister Mathis&Söhne aus Näfels (Schweiz) geschaffen und wurde am 14. November 1992 vom damaligen Erzbischof Dr. Georg Eder und Pfarrer Norbert Nauthe eingeweiht. Die Dispositin der Orgel stammt von Dr. Wolfgang Kreuzhuber, dem Domorganisten in Linz.

Bildergalerie

Quellen

  • Bürgervereinigung Markt Straßwalchen
  • Pfarre Straßwalchen