Osterhorngruppe: Unterschied zwischen den Versionen
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Geologisch setzten sich die Berge der Osterhorngruppe aus Kalk und [[Dolomit]] zusammen. Sie bestehen also aus alten Meeresablagerungen der Tethys, der Vorläuferin des Mittelmeeres. Im Gegensatz zu den [[Salzburger Kalkhochalpen]] bildet die ''Osterhorngruppe'' keine größeren verkarsteten Hochplateaus aus. Die Gipfel der meisten Berge liegen in einer Höhe von 1000 - 2000 m und sind fast ausnahmslos dem Wanderer gut zugänglich. Zahlreiche Touren und gut erschlossene Wanderwege wurden in diesem Gebiet angelegt und verbinden die vielen bewirtschafteten Almen miteinander. | Geologisch setzten sich die Berge der Osterhorngruppe aus Kalk und [[Dolomit]] zusammen. Sie bestehen also aus alten Meeresablagerungen der Tethys, der Vorläuferin des Mittelmeeres. Im Gegensatz zu den [[Salzburger Kalkhochalpen]] bildet die ''Osterhorngruppe'' keine größeren verkarsteten Hochplateaus aus. Die Gipfel der meisten Berge liegen in einer Höhe von 1000 - 2000 m und sind fast ausnahmslos dem Wanderer gut zugänglich. Zahlreiche Touren und gut erschlossene Wanderwege wurden in diesem Gebiet angelegt und verbinden die vielen bewirtschafteten Almen miteinander. | ||
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| + | ==Gipfel== | ||
| + | * Hoher Zinken, 1.764 m ü. A. | ||
| + | * [[Osterhorn]], 1.756 m ü. A. | ||
| + | * Schmittenstein, 1.695 m ü. A. | ||
| + | * [[Schlenken]], 1.648 m ü. A. | ||
| + | * Wieserhörndl, 1.567 m ü. A. | ||
==Weblinks== | ==Weblinks== | ||
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[[Bild:Schmittenstein.JPG|thumb|Osterhorngruppe: Schmittenstein vom Spielberg aus gesehen]] | [[Bild:Schmittenstein.JPG|thumb|Osterhorngruppe: Schmittenstein vom Spielberg aus gesehen]] | ||
Naturkundliche Wanderungen: | Naturkundliche Wanderungen: | ||
Version vom 26. April 2009, 10:40 Uhr
Die Berge der Osterhorngruppe bilden den Hauptanteil der Salzburger Kalkvoralpen und werden zu den Salzburger Kalkalpen gezählt.
Lage
Sie erstrecken sich in nordwestlich-südöstlicher Richtung von den Bergen in Ebenau im Nordwesten bis zum Gamsfeld bei Rußbach im Südosten. Sie liegen politisch in den Bezirken Flachgau und Tennengau. Im Norden schließen die Erhebungen des Helvetikums an, im Osten das Salzkammergut. Im Westen bildet das Salzachtal die Grenze und im Süden erhebt sich das mächtige Tennengebirge.
Geologie
Geologisch setzten sich die Berge der Osterhorngruppe aus Kalk und Dolomit zusammen. Sie bestehen also aus alten Meeresablagerungen der Tethys, der Vorläuferin des Mittelmeeres. Im Gegensatz zu den Salzburger Kalkhochalpen bildet die Osterhorngruppe keine größeren verkarsteten Hochplateaus aus. Die Gipfel der meisten Berge liegen in einer Höhe von 1000 - 2000 m und sind fast ausnahmslos dem Wanderer gut zugänglich. Zahlreiche Touren und gut erschlossene Wanderwege wurden in diesem Gebiet angelegt und verbinden die vielen bewirtschafteten Almen miteinander.
Gipfel
- Hoher Zinken, 1.764 m ü. A.
- Osterhorn, 1.756 m ü. A.
- Schmittenstein, 1.695 m ü. A.
- Schlenken, 1.648 m ü. A.
- Wieserhörndl, 1.567 m ü. A.
Weblinks
Naturkundliche Wanderungen:
- Auf den Trattberg bei St. Koloman
- Der Fuschlsee-Wanderweg von Schloss Fuschl aus
- Der Mühlen-Rundwanderweg bei Ebenau
- Durch die Ladenbach- und die Tiefenbachschlucht bei Hintersee
- Rund um den Fuschlsee
- Rund um den Seewaldsee
- Von Fuschl zum Eibensee und über Kleiner Kapelle und Ellmautal zurück
- Von Gaißau auf das Wieserhörndl
- Von Gaißau auf den Ochsenberg
- Von Hinterberg auf den Filbling und am Fuschlsee entlang zurück
- Von Hintersee auf den Regenspitz
- Von Lämmerbach bei Hintersee auf das Gruberhorn
- Von Plomberg auf den Almkogel
- Von Tiefbrunnau auf die Loibersbacher Höhe
- Von Zillreith auf den Schlenken
- Von der Lienbachalm auf den Labenberg
- Waldzauber Hintersee
Abkürzungserklärung
m ü. A. = geografischer Begriff, Abkürzung für die geografische Angabe der Höhe über dem Meeresspiegel, im Konkreten für Meter über Adria, weiterführende Information siehe Wikipedia Deutschland Meter über Adria