Moriz Gelinek: Unterschied zwischen den Versionen

T schaible (Diskussion | Beiträge)
T schaible (Diskussion | Beiträge)
Zeile 3: Zeile 3:
==Leben==
==Leben==
[[Datei:2090001 waidhofen ybbs.jpg|thumb|Schmalspur-Diesellok 2090 001 der [[Österreichische Bundesbahnen|ÖBB]], eine Lok mit GEBUS-Antrieb]]
[[Datei:2090001 waidhofen ybbs.jpg|thumb|Schmalspur-Diesellok 2090 001 der [[Österreichische Bundesbahnen|ÖBB]], eine Lok mit GEBUS-Antrieb]]
Moriz Gelinek wurde im [[Gasthof Alte Post]] in Hallein geboren. Sein Vater musste aus beruflichen Gründen seinen Wohnsitz öfters innerhalb der Monarchie wechseln, und so kam Gelinek erst wieder als Jugendlicher nach Salzburg zurück.
Moriz Gelinek wurde im [[Gasthof Alte Post]] in Hallein geboren. Er maturierte [[1906]] in Villach und studierte anschließend in Graz.
Er fand im Außenbüro der Motorenfabrik ''Langen & Wolff'' als Diplomingenieur Arbeit. Er wurde ein versierter Techniker und Erfinder. Nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] war er mit der Entwicklung von benzin- und dieselelektrischer Kraftübertragung bei Lokomotiven beschäftigt. [[1920]]/[[1921|21]] baute er seine erste Lokomotive, die im Torfwerk [[Lamprechtshausen]]-[[Bürmoos]] zum Einsatz kam. Es folgten Lokomotiven für Waldbahnen, Kohlengruben und andere Einsatzgebiete.


Doch sein bekanntestes Patent betraf die „Gebus-Lokomotiven“. [[1931]] war sein System bereits in 13 europäischen Ländern sowie in den Vereinigten Staaten von Amerika durch Patente geschützt. Die Produktionsstätten befanden sich abwechselnd in Wien und Salzburg.
Als Diplomingenieur fand er im Außenbüro der Motorenfabrik ''Langen & Wolff'' Arbeit. Er wurde ein versierter Techniker und Erfinder. Nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] war er mit der Entwicklung von benzin- und dieselelektrischer Kraftübertragung bei Lokomotiven beschäftigt. [[1920]]/[[1921|21]] baute er seine erste Lokomotive, die im Torfwerk [[Lamprechtshausen]]-[[Bürmoos]] zum Einsatz kam. Es folgten Lokomotiven für Waldbahnen, Kohlengruben und andere Einsatzgebiete.


Zu seinem 90. Geburtstag, im Jahr [[1977]], wurde Gelinek mit dem Goldenen Ehrenzeichen der Republik Österreich ausgezeichnet.  
Sein erstes Patent betraf [[1924]] dieselelektrische Kraftübertragung, mit deren Hilfe der "Fliegende Hamburger" mit einer Geschwindigkeit bis zu 160 km/h gebaut wurde.
 
Doch sein bekanntestes Patent betraf die "Gebus-Lokomotiven". [[1931]] war sein System bereits in 13 europäischen Ländern sowie in den Vereinigten Staaten von Amerika durch Patente geschützt. Die Produktionsstätten befanden sich abwechselnd in Wien und Salzburg.


Gelinek war seit [[1919]] mit seiner Frau Elsa verheiratet. Der Ehe entsprangen zwei Töchter.
Gelinek war seit [[1919]] mit seiner Frau Elsa verheiratet. Der Ehe entsprangen zwei Töchter.
== Ehrungen ==
Zu seinem 90. Geburtstag, im Jahr [[1977]], wurde Gelinek mit dem ''Goldenen Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich'' ausgezeichnet.
Nach seinem Tod wurde an seinem Geburtshaus eine Erinnerungstafel angebracht.


==Quelle==
==Quelle==