Kriegerdenkmal Akademisches Gymnasium: Unterschied zwischen den Versionen
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| − | Eine Kommission wählte aus verschiedenen Einreichungen schließlich den "sterbenden Krieger" von [[Josef Piffrader]]. Das schon in der Antike vielfach variierte Motiv des sterbenden Kriegers betont hier das | + | Eine Kommission wählte aus verschiedenen Einreichungen schließlich den "sterbenden Krieger" von [[Josef Piffrader]]. Das schon in der Antike vielfach variierte Motiv des sterbenden Kriegers betont hier das Schicksalhafte, vielleicht sogar das Schicksalvergebende und vermeidet bewusst die Heldenpose. Es ist ein Denkmal für die Opfer, bezahlt von den trauernden Angehörigen. |
| − | Auch im | + | Auch im Zweiten Weltkrieg wurden in den letzten Kriegsjahren unsere Siebt- und Achtklassler, sowie die jungen Professoren an die Front geschickt. Auch von diesen sind viele gefallen. Deshalb wurden nach dem Zweiten Weltkrieg die Jahreszahlen 1939 - 1945 ergänzt. |
Wir leben in einer friedlichen Zeit und müssen uns nicht fürchten, dass unseren Kinder der Tod am Schlachtfeld droht. Aber das war nicht immer so. Hoffentlich kommt so eine Zeit nie wieder. | Wir leben in einer friedlichen Zeit und müssen uns nicht fürchten, dass unseren Kinder der Tod am Schlachtfeld droht. Aber das war nicht immer so. Hoffentlich kommt so eine Zeit nie wieder. | ||
Version vom 23. Februar 2018, 18:33 Uhr
Das Kriegerdenkmal am Akademischen Gymnasium Salzburg ist ein Denkmal im Stadtteil Riedenburg zur Erinnerung an die gefallenen Schüler und Professoren des Ersten und Zweiten Weltkrieges.
Lage
Das Denkmal befindet sich in der Sinnhubstraße 15 im Außenbereich des Akademisches Gymnasiums.
Geschichte
Das Denkmal wurde am wurde am 6. November 1928 durch Landeshauptmann Dr. Franz Rehrl und Bürgermeister Max Ott im Stiegenhaus des Studiengebäudes der Alten Universität am Universitätsplatz feierlich enthüllt.
1978 übersiedelte das Denkmal mit der Schule auf den Rainberg.
Beschreibung
Im Ersten Weltkrieg wurden die Schüler der 8. Klassen und im letzten Kriegsjahr auch die der 7. Klassen einberufen, ebenso alle jungen Professoren. Viele von ihnen sind nicht mehr zurückgekommen. Um diesen jungen Männer ein Denkmal zu setzen, hatten deren Eltern Geld gesammelt, auch Land und Stadt Salzburg beteiligten sich mit öffentlichen Geldern.
Eine Kommission wählte aus verschiedenen Einreichungen schließlich den "sterbenden Krieger" von Josef Piffrader. Das schon in der Antike vielfach variierte Motiv des sterbenden Kriegers betont hier das Schicksalhafte, vielleicht sogar das Schicksalvergebende und vermeidet bewusst die Heldenpose. Es ist ein Denkmal für die Opfer, bezahlt von den trauernden Angehörigen.
Auch im Zweiten Weltkrieg wurden in den letzten Kriegsjahren unsere Siebt- und Achtklassler, sowie die jungen Professoren an die Front geschickt. Auch von diesen sind viele gefallen. Deshalb wurden nach dem Zweiten Weltkrieg die Jahreszahlen 1939 - 1945 ergänzt.
Wir leben in einer friedlichen Zeit und müssen uns nicht fürchten, dass unseren Kinder der Tod am Schlachtfeld droht. Aber das war nicht immer so. Hoffentlich kommt so eine Zeit nie wieder.
Quellen
- Inschrift am Denkmal