Glocknerwallfahrt: Unterschied zwischen den Versionen
K Textersetzung - „Kategorie:Brauchtum“ durch „Kategorie:Brauch“ Markierungen: Mobile Bearbeitung Mobile Web-Bearbeitung |
K Textersetzung - „Hochtor“ durch „Hochtor (Tunnel)“ |
||
| Zeile 1: | Zeile 1: | ||
[[Datei:Glocknerwallfahrt, Rast auf dem Elendboden 2.jpg|thumb|Traditionelle Rast der Wallfahrer auf dem Elendboden zwischen [[Mittertörl]] und [[Hochtor]]]] | [[Datei:Glocknerwallfahrt, Rast auf dem Elendboden 2.jpg|thumb|Traditionelle Rast der Wallfahrer auf dem Elendboden zwischen [[Mittertörl]] und [[Hochtor (Tunnel)]]]] | ||
[[Datei:Glocknerwallfahrt, nach Rast auf Elendboden 12.jpg|thumb|Wallfahrerzug nach der Rast am Elendboden]] | [[Datei:Glocknerwallfahrt, nach Rast auf Elendboden 12.jpg|thumb|Wallfahrerzug nach der Rast am Elendboden]] | ||
Die '''Großglockner Wallfahrt''', traditionell als ''Pinzgauer Wallfahrt nach Heiligenblut'' bekannt, findet seit rund 300 Jahren jeweils am [[28. Juni]], am Vortag des kirchlichen Festtages der Apostel Petrus und Paulus (''Peter und Paul''), statt. | Die '''Großglockner Wallfahrt''', traditionell als ''Pinzgauer Wallfahrt nach Heiligenblut'' bekannt, findet seit rund 300 Jahren jeweils am [[28. Juni]], am Vortag des kirchlichen Festtages der Apostel Petrus und Paulus (''Peter und Paul''), statt. | ||
==Strecke== | ==Strecke== | ||
Für die rund 35 km lange Strecke, bei der 1 300 Höhenmeter zum größten Teil auf der [[Großglockner Hochalpenstraße]] zu bewältigen sind, benötigen die Pilger rund zehn Stunden. Dabei folgen sie uralten Wegen, die bereits schon vor 3 500 Jahren von [[Kelten|keltischen]] Stämmen benutzt wurden: von [[Ferleiten]] geht es zum [[Hochtor]] an der Großglockner Hochalpenstraße und dann wieder hinunter nach [[Heiligenblut]] in [[Kärnten]]. Am [[Elendboden]] oberhalb der [[Fuscher Wegscheide]] erfolgt traditionell die Mittagsrast. Hier erinnert eine Gedenktafel an die 37 Pilger der Wallfahrt [[1683]], die am Elendboden einem Schneesturm zum Opfer fielen. | Für die rund 35 km lange Strecke, bei der 1 300 Höhenmeter zum größten Teil auf der [[Großglockner Hochalpenstraße]] zu bewältigen sind, benötigen die Pilger rund zehn Stunden. Dabei folgen sie uralten Wegen, die bereits schon vor 3 500 Jahren von [[Kelten|keltischen]] Stämmen benutzt wurden: von [[Ferleiten]] geht es zum [[Hochtor (Tunnel)]] an der Großglockner Hochalpenstraße und dann wieder hinunter nach [[Heiligenblut]] in [[Kärnten]]. Am [[Elendboden]] oberhalb der [[Fuscher Wegscheide]] erfolgt traditionell die Mittagsrast. Hier erinnert eine Gedenktafel an die 37 Pilger der Wallfahrt [[1683]], die am Elendboden einem Schneesturm zum Opfer fielen. | ||
Die zwischen 5 000 und 6 000 Pilger, überwiegend aus dem [[Pinzgau]], erbitten in Heiligenblut Schutz für Haus und Hof. | Die zwischen 5 000 und 6 000 Pilger, überwiegend aus dem [[Pinzgau]], erbitten in Heiligenblut Schutz für Haus und Hof. | ||
=== 2013 === | === 2013 === | ||
Rund 3 000 Pilger zogen am 6 Uhr von Ferleiten und um 7 Uhr vom [[Rauriser Tauernhaus]] bei bitterkaltem, regnerischem Wetter los. Am [[Hochtor]] herrschten besonders unwirtliche Bedingungen, erst bei der Ankunft in Heiligenblut gegen 17 Uhr schien die Sonne. Wallfahrtspfarrer war [[Alois Dürlinger]]. Für den Rückweg nahmen die meisten Pilger die Dienste des Postbusses in Anspruch<ref>{{Quelle PiN|11. Juli 2013}}</ref>. | Rund 3 000 Pilger zogen am 6 Uhr von Ferleiten und um 7 Uhr vom [[Rauriser Tauernhaus]] bei bitterkaltem, regnerischem Wetter los. Am [[Hochtor (Tunnel)]] herrschten besonders unwirtliche Bedingungen, erst bei der Ankunft in Heiligenblut gegen 17 Uhr schien die Sonne. Wallfahrtspfarrer war [[Alois Dürlinger]]. Für den Rückweg nahmen die meisten Pilger die Dienste des Postbusses in Anspruch<ref>{{Quelle PiN|11. Juli 2013}}</ref>. | ||
==Bildergalerie== | ==Bildergalerie== | ||