Stieglbrauerei zu Salzburg: Unterschied zwischen den Versionen

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* ''900 Jahre Festung Hohensalzburg'', Landesfest [[4. Juni|4.]] bis [[12. Juni]] [[1977]], Schriftenreihe des Landespressebüro Salzburg, 1977
* ''900 Jahre Festung Hohensalzburg'', Landesfest [[4. Juni|4.]] bis [[12. Juni]] [[1977]], Schriftenreihe des Landespressebüro Salzburg, 1977
*Harald Waitzbauer (Text), Gerhard Trumler (Illustrationen): 500 Jahre Salzburger Stiegl-Bier, 1492-1992. Wien 1992, ISBN 3-85447-406-7





Version vom 12. März 2008, 11:13 Uhr

Stiegl Bier

Die Stieglbrauerei zu Salzburg in Salzburg Maxglan wurde 1492 erstmals erwähnt und gilt somit als die älteste verbleibende Brauerei im Bundesland. Stiegl ist gleichzeitig auch die größte Privatbrauerei in Österreich.

Geschichte

Fabrikeinfahrt der Brauerei in Maxglan. Aufnahme: Juli 2007.

1492 wird "Das Haus Bey der Stiegen" in der Altstadt von Salzburg erstmals urkundlich erwähnt. Der Brauereibetrieb war ursprünglich bei der Gstättengasse, dort, wo derzeit noch das Gesundheitsamt der Stadt Salzburg untergebracht ist. Der Gasthof (heute Stieglkeller) und Lagerräume der Brauerei lagen dann an der Stieglgasse, die ihrerseits an eine frühere Stiege zum dortigen Almkanal erinnert.

Bis zur Mitte des 17. Jahrhunderts etabliert sich Stiegl als größte einer Vielzahl von Brauereien in Salzburg. Der Name des landwirtschaftlichen Betriebes der Stieglbrauerei, der Rochushof, erinnert an den Pestpatron, den Heiligen Rochus und das dortige Pesthaus (Lazareth zum Heiligen Rochus) samt Pestfriedhof, das Fürsterzbischof Paris Lodron 1636 hier errichten ließ. Sigismund Graf Schrattenbach baute das nicht mehr benötigte Pestspital zu einem Arbeitshaus um, von dem der lateinische Spruch "Abstine aut autine" "Meide (die Straftat) oder leide (die Folgen)" über dem dortigen Portal angebracht heute noch berichtet.

1863 übersiedelte diese Stiegelbrauerei nach Maxglan-Riedenburg, wo das neue Gebäude aber 12 Jahre später einem dreitägigen Brand zum Opfer fällt. Der damalige Besitzer hieß Josef Schreiner. Nach seinem Tod 1887 kam Franz Huemer an die Spitze des damaligen Besitzerkonsortiums. Er und sein Neffe Heinrich Kiener schufen die Voraussetzungen, dass die Brauerei schon 20 Jahre später ihren Ausstoß verfünffachen konnte.

Kommerzialrat Heinrich Kiener war bis zu seinem Tod 1950 im Unternehmen tätig. Die Leitung ging dann auf Ing. Heinrich Kiener über, unter dessen Führung die Stieglbrauerei zu Salzburg zur größten Privatbrauerei Österreichs wurde.

Geschäftsführung

Seit 1991 leitet der promovierte Jurist und Betriebswirtschaftler Dr. Heinrich Dieter Kiener die Geschicke der Stieglbrauerei.

Produktpalette

Alkoholgehalt: 4,9 Vol.% Stammwürze: 12°
Alkoholgehalt: 4,9 Vol.% Stammwürze: 11,6°
Alkoholgehalt: 3,3 Vol.% Stammwürze: 7,9°
Alkoholgehalt: 5,3 Vol.% Stammwürze: 12,4°
Alkoholgehalt: 5,5 Vol.% Stammwürze: 12,5°
Alkoholgehalt: 5,1 Vol.% Stammwürze: 12°
Alkoholgehalt: 5,1 Vol.% Stammwürze: 12°
Alkoholgehalt: 7 Vol.% Stammwürze: 16,5°
Alkoholgehalt: 2,5 Vol.%

Sonderprodukte

Alkoholgehalt: 4,9 Vol.% Stammwürze: 12° - erhältlich nur in 1- oder 2-Liter-Bügelverschlussflaschen im Stiegl-Braushop, Gaudi & Zisch Markt, Feinkost "Rochushof" und in der Stiegl-Ambulanz Wien.
Geschmacks- und Sortenvielfalt im Wandel der Zeit
Alkoholgehalt: 5,5 Vol.% Stammwürze: 12,6°

Quelle

  • Stieglbrauerei zu Salzburg
  • Geschichte von Maxglan
  • 900 Jahre Festung Hohensalzburg, Landesfest 4. bis 12. Juni 1977, Schriftenreihe des Landespressebüro Salzburg, 1977
  • Harald Waitzbauer (Text), Gerhard Trumler (Illustrationen): 500 Jahre Salzburger Stiegl-Bier, 1492-1992. Wien 1992, ISBN 3-85447-406-7


Weblinks