Stille-Nacht-Kapelle: Unterschied zwischen den Versionen

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[[Datei:Stille Nacht Kapelle Oberndorf.jpg|thumb|Die Kapelle bei winterlichem Schneetreiben]]
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Die '''Stille-Nacht-Kapelle''' steht in [[Oberndorf bei Salzburg]] im [[Flachgau]], einem ehemaligen Stadtteil von [[Laufen]] an der Stelle der ehemaligen [[Kirche St. Nikola]].
Die '''Stille-Nacht-Kapelle''' steht seit [[1937]] in [[Oberndorf bei Salzburg]] im [[Flachgau]], einem ehemaligen Stadtteil von [[Laufen]] an der Stelle der ehemaligen [[Kirche St. Nikola]].


==Geschichte==
==Geschichte==
Heute erinnert in Oberndorf bei Salzburg die an Stelle der alten St.-Nikola-Kirche nach zwölf Jahren Bauzeit [[1937]] eingeweihte Mohr-Gruber-Gedächtniskapelle, die ''Stille-Nacht-Kapelle,'' an die Schöpfer des unsterblichen Liedes.
In Oberndorf bei Salzburg erinnert anstelle der alten St. Nikola-Kirche eine Mohr-Gruber-Gedächtniskapelle, die schlichte ''Stille-Nacht-Kapelle'', an die zwei Schöpfer des unsterblichen Liedes. Die Grundsteinlegung fand am [[17. August]] [[1924]] statt, wiewohl der Baubeginn erst [[1928]] erfolgte. Die Pläne für den nur durch Spendengelder finanzierten Bau steuerte der Oberndorfer Architekt Josef Dietzinger bei, er sah einen achteckigen Grundriss vor. Nach einer annähernd zwölfjährigen Bauzeit wurde die Kapelle am [[15. August]] [[1937]] eingeweiht, zu den Ehrengästen an diesem Tag zählte der österr. Bundeskanzler Dr. Kurt Schuschnigg.<br/>Im Inneren zeigen bunte Glasfenster die Liedschöpfer [[Joseph Mohr]] und [[Franz Xaver Gruber]], der Altar ist mit einem Holzrelief von [[Hermann Hutter]] aus dem Jahre [[1915]] geziert, der Halleiner Bildhauer [[Max Domenig]] schuf einen Kranz und drei Reliefs für das Kapelleninnere.<br/>Die ''Stille-Nacht-Kapelle'' stellt insbesondere an Weihnachten einen Anziehungspunkt für viele Menschen dar; das schlichte Oktogon wird jedes Jahr von tausenden Gästen aus aller Welt besucht.
 
Die Stille-Nacht-Kapelle ist ein historischer Anziehungspunkt für tausende Menschen aus aller Welt. Die bewusst schlicht gehaltene Kapelle wird jedes Jahr von Gästen aus der ganzen Welt besucht. Denn gerade ihrer Schlichtheit wegen fasziniert das Bauwerk die Besucher.
 
Der Bau der Kapelle wurde [[1925]] begonnen und [[1937]] fertig gestellt. Nur aus Spendengeldern finanziert, steht sie heute an jenem Platz, an dem einst die St.-Nikola-Kirche (auch St.-Nikolaus-Kirche) stand. Die beiden Fenster zeigen Abbildungen der Liedschöpfer [[Joseph Mohr]] und [[Franz Xaver Gruber]]. Das Altarbild stammt aus dem Jahre [[1915]] und besteht aus einem Holzrelief von [[Hermann Hutter]].


==Bildergalerie==
==Bildergalerie==

Version vom 11. Juli 2017, 19:30 Uhr

Stille-Nacht-Kapelle
Die Kapelle bei winterlichem Schneetreiben

Die Stille-Nacht-Kapelle steht seit 1937 in Oberndorf bei Salzburg im Flachgau, einem ehemaligen Stadtteil von Laufen an der Stelle der ehemaligen Kirche St. Nikola.

Geschichte

In Oberndorf bei Salzburg erinnert anstelle der alten St. Nikola-Kirche eine Mohr-Gruber-Gedächtniskapelle, die schlichte Stille-Nacht-Kapelle, an die zwei Schöpfer des unsterblichen Liedes. Die Grundsteinlegung fand am 17. August 1924 statt, wiewohl der Baubeginn erst 1928 erfolgte. Die Pläne für den nur durch Spendengelder finanzierten Bau steuerte der Oberndorfer Architekt Josef Dietzinger bei, er sah einen achteckigen Grundriss vor. Nach einer annähernd zwölfjährigen Bauzeit wurde die Kapelle am 15. August 1937 eingeweiht, zu den Ehrengästen an diesem Tag zählte der österr. Bundeskanzler Dr. Kurt Schuschnigg.
Im Inneren zeigen bunte Glasfenster die Liedschöpfer Joseph Mohr und Franz Xaver Gruber, der Altar ist mit einem Holzrelief von Hermann Hutter aus dem Jahre 1915 geziert, der Halleiner Bildhauer Max Domenig schuf einen Kranz und drei Reliefs für das Kapelleninnere.
Die Stille-Nacht-Kapelle stellt insbesondere an Weihnachten einen Anziehungspunkt für viele Menschen dar; das schlichte Oktogon wird jedes Jahr von tausenden Gästen aus aller Welt besucht.

Bildergalerie

Weblinks

 Stille-Nacht-Kapelle – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien auf Wikimedia Commons

Quellen