Hanns Elsenheimer: Unterschied zwischen den Versionen
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Das [[Bürgerrecht]] der Stadt Salzburg erhielt er [[1449]] gratis, da er zuvor für die Stadt in Venedig Geld ausgelegt hatte. | Das [[Bürgerrecht]] der Stadt Salzburg erhielt er [[1449]] gratis, da er zuvor für die Stadt in Venedig Geld ausgelegt hatte. | ||
Ab [[1443]] war er Besitzer der Kalichgrub und eines Gartens am [[Bürglstein]], wofür er eine jährliche Abgabe an das [[Stift St. Peter]] zu entrichten hatte. Auf diesem, sich heute in der [[Arensbergstraße]] 34 befindlichen Grundstück, errichtete er das [[Schloss Elsenheim]]. Dieses ging [[1681]] in den Besitz [[Raimund Franz Rehlingen]]s über und steht heute im Besitz von Mag. Miguel Spitzy. | Ab [[1443]] war er Besitzer der Kalichgrub und eines Gartens am [[Bürglstein]], wofür er eine jährliche Abgabe an das [[Erzstift St. Peter|Stift St. Peter]] zu entrichten hatte. Auf diesem, sich heute in der [[Arensbergstraße]] 34 befindlichen Grundstück, errichtete er das [[Schloss Elsenheim]]. Dieses ging [[1681]] in den Besitz [[Raimund Franz Rehlingen]]s über und steht heute im Besitz von Mag. Miguel Spitzy. | ||
Weiters besaß er das Gut Gryntpüchl bei Gänsbrunn (Hof im heutigen Stadtteil [[Aigen]]) auf dem er [[1477]] dem Ruprecht Häberler Erbrecht verlieh, ein weiteres Grundstück am Bürglstein, einen Garten in der [[Gnigl]] sowie die Häuser [[Steingasse]] 13, Arenbergstraße 23, und [[Pausingerstaße]] 2 und 4. [[1446]] erwarb er ein Bräuhaus am [[Hafermarkt]] und [[1460]] je ein Haus am Kai und in der [[Judengasse]]. | Weiters besaß er das Gut Gryntpüchl bei Gänsbrunn (Hof im heutigen Stadtteil [[Aigen]]) auf dem er [[1477]] dem Ruprecht Häberler Erbrecht verlieh, ein weiteres Grundstück am Bürglstein, einen Garten in der [[Gnigl]] sowie die Häuser [[Steingasse]] 13, Arenbergstraße 23, und [[Pausingerstaße]] 2 und 4. [[1446]] erwarb er ein Bräuhaus am [[Sigmund-Haffner-Gasse|Hafermarkt]] und [[1460]] je ein Haus am Kai und in der [[Judengasse]]. | ||
Von [[Salzburger Erzbischöfe|Erzbischof]] [[Bernhard von Rohr]] erwarb Elsenheimer [[1475]] eine Hofstatt vor den Toren [[Hallein]]s und errichtete darauf das „Kalte Bräuhaus“. Der Name leitete sich von den kalten Naturkellern ab, die dem heutigen [[Hofbräu Kaltenhausen|Hofbräuhaus Kaltenhausen]] seit jeher einen Standortvorteil gegenüber seinen Mitbewerbern boten. Bis zum [[18. Jahrhundert]] entwickelte sich das Hofbräu Kaltenhausen zu dem am meisten produzierenden Brauhaus im [[Erzbistum]] und beschäftigte schon damals mehr als 90 Mitarbeiter. Nach dem Tode des Gründers kam die Brauerei für drei Jahrhunderte unter die Leitung der fürsterzbischöflichen Hofkammer. | Von [[Salzburger Erzbischöfe|Erzbischof]] [[Bernhard von Rohr]] erwarb Elsenheimer [[1475]] eine Hofstatt vor den Toren [[Hallein]]s und errichtete darauf das „Kalte Bräuhaus“. Der Name leitete sich von den kalten Naturkellern ab, die dem heutigen [[Hofbräu Kaltenhausen|Hofbräuhaus Kaltenhausen]] seit jeher einen Standortvorteil gegenüber seinen Mitbewerbern boten. Bis zum [[18. Jahrhundert]] entwickelte sich das Hofbräu Kaltenhausen zu dem am meisten produzierenden Brauhaus im [[Erzbistum (Überblick)|Erzbistum]] und beschäftigte schon damals mehr als 90 Mitarbeiter. Nach dem Tode des Gründers kam die Brauerei für drei Jahrhunderte unter die Leitung der fürsterzbischöflichen Hofkammer. | ||
===Stadtrichter und Angeklagter=== | ===Stadtrichter und Angeklagter=== | ||