Bürgermeisterturm (Festung Hohensalzburg): Unterschied zwischen den Versionen

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[[Datei:Buergermeisterturm.jpg|thumb|der Bürgermeisterturm von den [[Dombögen]] aus gesehen]]
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[[Datei:Festung Hohensalzburg.jpg|thumb|ganz links der Bürgermeisterturm, gesehen aus der Altstadt vom [[Kapitelplatz]]]]
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[[Datei:Hohensalzburg_Schlangengang_02.jpg|thumb|markant der lange  Quergang - der [[Schlangengang]], der  Gebäudeteil oberhalb des linken Teils  des Schlangengangs ist die  [[Schlosswache]], der Turm oben ist der  [[Trompeterturm]], der Turm rechts der Bürgermeisterturm]]
Der '''Bürgermeisterturm''' ist ein Turm im Südosten der [[Festung Hohensalzburg]] mit besonderer Bedeutung.
Der '''Bürgermeisterturm''' ist ein Turm im Südosten der [[Festung Hohensalzburg]] mit besonderer Bedeutung.



Version vom 19. November 2014, 11:02 Uhr

der Bürgermeisterturm von den Dombögen aus gesehen
ganz links der Bürgermeisterturm, gesehen aus der Altstadt vom Kapitelplatz

Der Bürgermeisterturm ist ein Turm im Südosten der Festung Hohensalzburg mit besonderer Bedeutung.

Lage

Dieser Turm über der Salzburger Altstadt schließt an den Schlangengang an, der nach Artillerie-Geschützen, den Feldschlangen (kleineren "wendigen" Kanonen) benannt ist.

Geschichte

Er wurde unter der Regentschaft des Fürsterzbischofs Matthäus Lang von Wellenburg 1524 erbaut. Und zwar, um die "Bürger zu meistern": es war die Zeit der Aufstände in Salzburg gegen den Erzbischof. Also ließ er diesen Turm errichten und die Geschütze in diesem Turm zielten - auf die Altstadt, eben um die Bürger zu meistern.

Der zweite, gebräuchliche Name des Turmes, Schlangenrondell, kam erst Ende des 18. Jahrhunderts auf und bezieht sich auf die hier aufgestellten Feldschlangen.

Bauwerk

Das Bauwerk sitzt auf einer Felsnase und hat 4,5 Meter dicke Mauern. Das zweigeschossige Bauwerk ist mit je drei tiefen Geschütznischen mit runden Scharten unterbrochen. Fürsterzbischof Wolf Dietrich von Raitenau ließ 1588 den ursprünglich ganz aus Holz erbauten Turm durch Mauerung ersetzen. Das obere Geschoß hat sein heutiges Aussehen erst 1715 unter Fürsterzbischof Franz Anton Fürst Harrach erhalten. Die wehrhafte Erscheinung verlor der Turm seit etwa 1880, als die Plattform gegen Witterungseinflüsse von außen mit Holz verschalt worden war.

Quellen