Campingplatz Park Grubhof: Unterschied zwischen den Versionen

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Er wurde 2009 als einziger österreichischer Campingplatz unter die nur fünf europäischen Gewinnerplätze beim ADAC-Camping-Caravaning-Award 2009 gereiht.
 
Er wurde 2009 als einziger österreichischer Campingplatz unter die nur fünf europäischen Gewinnerplätze beim ADAC-Camping-Caravaning-Award 2009 gereiht.
  
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Das Gelände ist zehn Hektar groß und hat Platz für 200 Stellplätze. Seit 2013 gibt es auch drei Almhütten und 20 Ferienwohnungen in einem modern  gestalteten Hauptgebäude.
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„''Es war nicht so schlimm gemeldet. Wir wollten alles in Ruhe angehen. Nur keine Panik. Unsere Gäste sind ja im Urlaub.''“ Als Erste wurden jene, die nahe am Ufer der Saalach campierten, in sichere Bereiche gebracht. Am Sonntag, um 2 Uhr früh, war es mit der Ruhe endgültig vorbei. Steiner alarmierte die Feuerwehr, da das gesamte Gelände unter Wasser stand. Hundert Gäste übersiedeln nach und nach mit den Wohnwägen auf das Areal des nahen Fußballplatzes. Eine Notversorgung wurde aus dem Boden gestampft. 
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Zwar gibt es eine Versicherung, aber das meiste muss nun die Familie Stainer selbst bezahlen.
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== Quellen ==
 
* {{Quelle PiN|16. Jänner 2013}}
 
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* {{Quelle SN|4. Juni 2013}}
  
 
[[Kategorie:Tourismus]]
 
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[[Kategorie:Sankt Martin bei Lofer]]
 
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[[Kategorie:Sonstiges]]
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[[Kategorie:Katastrophe]]

Version vom 17. Juni 2013, 13:20 Uhr

Der Campingplatz Park Grubhof in Sankt Martin bei Lofer im Pinzgau ist ein Ganzjahres-Campingplatz.

Allgemeines

Er wurde 2009 als einziger österreichischer Campingplatz unter die nur fünf europäischen Gewinnerplätze beim ADAC-Camping-Caravaning-Award 2009 gereiht.

Das Gelände ist zehn Hektar groß und hat Platz für 200 Stellplätze. Seit 2013 gibt es auch drei Almhütten und 20 Ferienwohnungen in einem modern gestalteten Hauptgebäude.

Besitzer sind Maria und Robert Stainer.

In den Fluten des Hochwassers Juni 2013 versank das Lebenswerk

In der Nacht auf Sonntag, den 2. Juni 2013 versank das Lebenswerk der Familie Stainer in den Fluten der hochwasserführenden Saalach (Hochwasser 2013). Bereits im August 2002, beim damals vermeintlichen „Jahrhunderthochwasser“ war der Campingplatz unter Wasser.

Aber diesmal ist alles gewaltiger, zerstörte mehr und kam auch überraschender. Der Keller im Hauptgebäude stand am Montagvormittag, 4. Juni, noch eineinhalb Meter unter Wasser. Eine braune Brühe bedeckte die gesamte Technik und lähmt damit die Lebensader des Campingplatzes.

Es war nicht so schlimm gemeldet. Wir wollten alles in Ruhe angehen. Nur keine Panik. Unsere Gäste sind ja im Urlaub.“ Als Erste wurden jene, die nahe am Ufer der Saalach campierten, in sichere Bereiche gebracht. Am Sonntag, um 2 Uhr früh, war es mit der Ruhe endgültig vorbei. Steiner alarmierte die Feuerwehr, da das gesamte Gelände unter Wasser stand. Hundert Gäste übersiedeln nach und nach mit den Wohnwägen auf das Areal des nahen Fußballplatzes. Eine Notversorgung wurde aus dem Boden gestampft.

Zwar gibt es eine Versicherung, aber das meiste muss nun die Familie Stainer selbst bezahlen.

Quellen