Flusskraftwerk Bachwinkl: Unterschied zwischen den Versionen

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Das Elektrizitätswerk der Marktgemeinde [[Saalfelden]] nahm [[1905]] den Betrieb auf. Der Bürgermeister [[Josef Eberhart]] war der Initiator des Kraftwerkes. In der Festschrift zum 25-Jahr-Jubiläum wurde festgestellt: ''Seine Zeit mag ihn nicht immer verstanden haben; das heutige Geschlecht ist ihm für seine Leistungen dankbar.''
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Das Elektrizitätswerk der (damals noch) Marktgemeinde [[Saalfelden]] nahm [[1905]] den Betrieb auf. Der Bürgermeister [[Josef Eberhart]] war der Initiator des Kraftwerkes. In der Festschrift zum 25-Jahr-Jubiläum wurde festgestellt: ''Seine Zeit mag ihn nicht immer verstanden haben; das heutige Geschlecht ist ihm für seine Leistungen dankbar.''
  
 
==Kraftwerk Bachwinkl==
 
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Die von den [[Siemens]]-Schuckert-Werken aus Wien geplante und gebaute ''Stromfabrik'' lieferte mit ihren zwei von der Firma Ruston aus Prag gelieferten 75 PS-Peltonturbinen je 50,5 Kilowatt elektrischer Leistung, genug für 800 Kohlefadenlampen, 4 Bügeleisen und einen 10 PS-Motor. Das Werk wurde am Tag für zwei Stunden abgestellt, nämlich mittags, was heute wegen der Verbrauchsspitze unmöglich wäre. 1911 wurde ein Dieselaggregat gekauft um den gestiegenen Verbrauch zu bewältigen, nach dem 1. Weltkrieg stoppte der Treibstoffmangel die 80 PS-Maschine. 1921 wurde die Anlage an das 15 kV-Netz der noch jungen [[SAFE]] angeschlossen.
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Die von den [[Siemens]]-Schuckert-Werken aus Wien geplante und gebaute ''Stromfabrik'' lieferte mit ihren zwei von der Firma Ruston aus Prag gelieferten 75 PS-Peltonturbinen je 50,5 Kilowatt elektrischer Leistung, genug für 800 Kohlefadenlampen, vier Bügeleisen und einen 10 PS-Motor. Das Werk wurde am Tag für zwei Stunden abgestellt, nämlich mittags, was heute wegen der Verbrauchsspitze unmöglich wäre. [[1911]] wurde ein Dieselaggregat gekauft um den gestiegenen Verbrauch zu bewältigen, nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] stoppte der Treibstoffmangel die 80 PS-Maschine. 1921 wurde die Anlage an das 15 kV-Netz der noch jungen [[SAFE]] angeschlossen.
[[1954]] übernahm die SAFE das Werk, welches dann still stand. 1992 wurde das Werk umfangreich saniert, modernisiert und wieder angefahren. Ein neuer vollautomatischer Maschinensatz mit Peltonturbine und Generator erzeugt seither wieder Strom und speist ins Niederspannungsnetz ein. Die historische Anlage mit Turbine, Generator, Schalttafel aus Marmor und die 3 kV-Mittelspannungsanlage sind im Kraftwerk erhalten geblieben.
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* SAFE Nachrichten
 
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Version vom 3. Oktober 2012, 17:17 Uhr

Das Flusskraftwerk Bachwinkl in Saalfelden, ein Kleinkraftwerk (da die Leistung unter 10 MW ist), nutzt den Lärchbach und den Öfenbach für die Stromerzeugung.

Allgemeines

Das Elektrizitätswerk der (damals noch) Marktgemeinde Saalfelden nahm 1905 den Betrieb auf. Der Bürgermeister Josef Eberhart war der Initiator des Kraftwerkes. In der Festschrift zum 25-Jahr-Jubiläum wurde festgestellt: Seine Zeit mag ihn nicht immer verstanden haben; das heutige Geschlecht ist ihm für seine Leistungen dankbar.

Kraftwerk Bachwinkl

Die von den Siemens-Schuckert-Werken aus Wien geplante und gebaute Stromfabrik lieferte mit ihren zwei von der Firma Ruston aus Prag gelieferten 75 PS-Peltonturbinen je 50,5 Kilowatt elektrischer Leistung, genug für 800 Kohlefadenlampen, vier Bügeleisen und einen 10 PS-Motor. Das Werk wurde am Tag für zwei Stunden abgestellt, nämlich mittags, was heute wegen der Verbrauchsspitze unmöglich wäre. 1911 wurde ein Dieselaggregat gekauft um den gestiegenen Verbrauch zu bewältigen, nach dem Ersten Weltkrieg stoppte der Treibstoffmangel die 80 PS-Maschine. 1921 wurde die Anlage an das 15 kV-Netz der noch jungen SAFE angeschlossen.

1954 übernahm die SAFE das Werk, welches dann still stand. 1992 wurde das Werk umfangreich saniert, modernisiert und wieder angefahren. Ein neuer vollautomatischer Maschinensatz mit Peltonturbine und Generator erzeugt seither wieder Strom und speist ins Niederspannungsnetz ein. Die historische Anlage mit Turbine, Generator, Schalttafel aus Marmor und die drei kV-Mittelspannungsanlage sind im Kraftwerk erhalten geblieben.

Besichtigungen sind nach Vereinbarung möglich (Salzburg AG).

Technische Daten

Kraftwerkstype: Ausleitungskraftwerk (Laufkraftwerk)
Gesamteinzugsgebiet: 3,6 km²
durchschnittl. Jahreserzeugung: 520 000 kWh
Engpassleistung: 120 kW
2-düsige Peltonturbinen mit horizontaler Welle
Bruttofallhöhe: 116,15 m
Ausbaudurchfluss: 0,14 m³/s
Staubeckeninhalt: 1 100 m³
Stauziel: 878,13 m ü. A.
Triebwasserweglänge: 935 m
Nennleistung 140 kW (165 kVA)
Baujahr: 1905
Generatornennspannung 400 V, Einspeisung ins Ortsnetz

Quellen

  • SAFE Nachrichten
  • Salzburg AG, Kraftwerksgruppe Mitterpinzgau