Schlangengang (Festung Hohensalzburg): Unterschied zwischen den Versionen

Aus SALZBURGWIKI
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Die Seite wurde neu angelegt
 
K + Bild, + Kategorien
Zeile 1: Zeile 1:
[[Datei:Hohensalzburg_Schlangengang_02.jpg|thumb|markant der lange Quergang - der Schlangengang, der  Gebäudeteil oberhalb des linken Teils des Schlangengangs ist die  [[Schlosswache]], der Turm der [[Trompeterturm]]]]
Der '''Schlangengang''' ist eine Verteidigungsanlage im Südosten der [[Festung Hohensalzburg]].
Der '''Schlangengang''' ist eine Verteidigungsanlage im Südosten der [[Festung Hohensalzburg]].


Zeile 11: Zeile 12:
== Quelle ==  
== Quelle ==  
{{Quelle 900 Jahre Festung Hohensalzburg}}
{{Quelle 900 Jahre Festung Hohensalzburg}}
[[Kategorie: Architektur]]
[[Kategorie: Historische Gebäude]]
[[Kategorie: Verteidigungsanlage]]
[[Kategorie: Festung]]
[[Kategorie: Altstadt]]
[[Kategorie: Stadt Salzburg]]
[[Kategorie: Festungsberg]]

Version vom 27. Juli 2012, 18:16 Uhr

Datei:Hohensalzburg Schlangengang 02.jpg
markant der lange Quergang - der Schlangengang, der Gebäudeteil oberhalb des linken Teils des Schlangengangs ist die Schlosswache, der Turm der Trompeterturm

Der Schlangengang ist eine Verteidigungsanlage im Südosten der Festung Hohensalzburg.

Name

Benannt ist der Schlangengang nach Artillerie-Geschützen, den Feldschlangen (kleineren "wendigen" Kanonen).

Bauwerk

Er ist zwölf Meter hoch und hat eine Mauerstärke von drei Metern. Er reicht von der Rosspforte bis zum Bürgermeisterturm. Der Schlangengang dürfte jene Bastei sein, die Erzbischof Bernhard von Rohr gegen Nonntal hin errichtet hatte. Unter Erzbischof Leonhard von Keutschach wurde er vom Reißzug und nach 1625 von der Ausfahrt auf den die von Matthäus Lang von Wellenburg angelegten Nonnbergbasteien durchbrochen. Damit wurden die Nonnbergbasteien die ersten Außenbasteien der Festung, die bis dahin der Schlangengang auf dieser Seite war.

Im 16. Jahrhundert wurden dann an der Außenseite des Schlangengangs zwei Magazine errichtet: südlich des Reißzuges der Luntenturm und nördlich das alte Zeughaus, das später als Handmühlengebäude bezeichnet wurde.

Quelle