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Mit dem kleinen Gedichtbändchen "Illusionen" gab er sein literarisches Debüt, blieb aber unbekannt; erst durch seinen Roman "Muspilli" wurde man auf ihn aufmerksam. Danach folgten die Novellen "Die Perlen der Chloë" sowie "Das Ende der Salome", der Roman "Gottfrieds Sommer" mit dem Untertitel Aus dem Tagebuch eines Romantischen und schließlich "Der Knabe Leonhard - ein Salzburger [[Biedermeier]]-Roman". Außerdem erschienen in Tageszeitungen und Zeitschriften zahlreiche Essays, Novellen und Kritiken.
 
Mit dem kleinen Gedichtbändchen "Illusionen" gab er sein literarisches Debüt, blieb aber unbekannt; erst durch seinen Roman "Muspilli" wurde man auf ihn aufmerksam. Danach folgten die Novellen "Die Perlen der Chloë" sowie "Das Ende der Salome", der Roman "Gottfrieds Sommer" mit dem Untertitel Aus dem Tagebuch eines Romantischen und schließlich "Der Knabe Leonhard - ein Salzburger [[Biedermeier]]-Roman". Außerdem erschienen in Tageszeitungen und Zeitschriften zahlreiche Essays, Novellen und Kritiken.
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In seinen letzten Lebensjahren erschien der Bohemien vielen schwer zugänglich und als Sonderling. Seine große, elegante und  stets gepflegte Erscheinung stand im Kontrast zu seinen wechselnden herabgekommenen Residenzen. Er lebte in alten meist abbruchgefährdeten Häusern der Josefstadt in Wien, und wechselte dadurch des Öfteren  seine Adresse. In einer zeitgenössischen Beschreibung hieß es: "In seiner kontrastierenden Lebensart schwang immer ein wenig Poesie mit. Er sah Wien als ein düsteres Ungeheuer". So zog es Arnold Hagenauer immer wieder von der Hauptstadt fort. Entweder nach Capri (Italien), wo er den Hamburger Maler und Schriftsteller Christian Wilhelm Allers (Pseudonym: 'W. Andresen') besuchte, oder nach München und Hamburg (Deutschland) wo er bei seinem Förderer und Freund Freiherrn Detlev von Liliencron weilte. Meistens aber zog es ihn in die Heimat seiner Ahnen nach Salzburg, wo er von seinem Schriftstellerkollegen und Freund [[Karl Schloßleitner]], der zum Kreis des Salzburger "Pan" um Georg Trakl gehörte, aufgenommen wurde.  
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In seinen letzten Lebensjahren erschien der Bohemien vielen schwer zugänglich und als Sonderling. Seine große, elegante und  stets gepflegte Erscheinung stand im Kontrast zu seinen wechselnden herabgekommenen Residenzen. Er lebte in alten meist abbruchgefährdeten Häusern der Josefstadt in Wien, und wechselte dadurch des Öfteren  seine Adresse. In einer zeitgenössischen Beschreibung hieß es: "In seiner kontrastierenden Lebensart schwang immer ein wenig Poesie mit. Er sah Wien als ein düsteres Ungeheuer". So zog es Arnold Hagenauer immer wieder von der Hauptstadt fort. Entweder nach Capri (Italien), wo er den Hamburger Maler und Schriftsteller Christian Wilhelm Allers (Pseudonym: 'W. Andresen') besuchte, oder nach München und Hamburg (Deutschland) wo er bei seinem Förderer und Freund Freiherrn Detlev von Liliencron weilte. Meistens aber zog es ihn in die Heimat seiner Ahnen nach Salzburg, wo er von seinem Schriftstellerkollegen und Freund [[Karl Schloßleitner]], der zum Kreis des Salzburger "Pan" um [[Georg Trakl]] gehörte, aufgenommen wurde.  
    
Sein letzter Roman "der Knabe Leonhard" spielt in der Biedermeierzeit in Salzburg. Auch der nächste (bereits im Konzept geschaffene) Roman,  zu dem es nicht mehr kommen sollte, wäre ein historischer Roman "über die Salzburger [[Erzbischof]]<nowiki>szeit</nowiki>", der Salzburger Blütezeit seiner Ahnen gewesen. Tragischerweise stürzte Arnold Hagenauer nach einem  Heurigenbesuch in Wien in einen Abgrund und verletzte sich  dabei so schwer, dass er am folgenden Tag den Verletzungen erlag. Nur wenige Freunde aus seiner Studentenzeit begleiteten ihn auf seinem letzten Weg am Wiener Zentralfriedhof  - teilweise da das Sterben in den Kriegsjahren Alltäglichkeit war,  teilweise weil seine weiteren Familienangehörigen nichts von seinem Tod  gewusst hatten.
 
Sein letzter Roman "der Knabe Leonhard" spielt in der Biedermeierzeit in Salzburg. Auch der nächste (bereits im Konzept geschaffene) Roman,  zu dem es nicht mehr kommen sollte, wäre ein historischer Roman "über die Salzburger [[Erzbischof]]<nowiki>szeit</nowiki>", der Salzburger Blütezeit seiner Ahnen gewesen. Tragischerweise stürzte Arnold Hagenauer nach einem  Heurigenbesuch in Wien in einen Abgrund und verletzte sich  dabei so schwer, dass er am folgenden Tag den Verletzungen erlag. Nur wenige Freunde aus seiner Studentenzeit begleiteten ihn auf seinem letzten Weg am Wiener Zentralfriedhof  - teilweise da das Sterben in den Kriegsjahren Alltäglichkeit war,  teilweise weil seine weiteren Familienangehörigen nichts von seinem Tod  gewusst hatten.
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