Berghotel Arthurhaus: Unterschied zwischen den Versionen

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Die Geschichte des Arthurhauses begann im Jahr [[1866]], als die [[Kupfer-Bergbaugesellschaft|Kupfer-Bergbaugesellschaft]] die [[Mitterbergalm|Mitterberg Alpe]] kaufte und eine Gaststätte errichtete, die "Alpenwirtschaft Mitterberg“. Schon die ersten Urlauber schätzten das Panorama der Mandlwände, die schneesicheren Winter und die vielen Wanderwege am Hochkönig. [[1894]] pachteten die Urgroßeltern der heutigen (2021) Besitzerfamilie Radacher die Alpenwirtschaft, die sich im Laufe der Jahre über eine kleine Gaststätte in einen Hotelbetrieb gewandelt hat. Diese Entwicklung geht einher mit dem Aufschwung und Fall des Mühlbacher [[Kupferbergbau]]es und der anschließenden Entwicklung der Fremdenverkehr in Mühlbach am Hochkönig.
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Die Geschichte des Arthurhauses begann im Jahr [[1866]], als die [[Kupfer-Bergbaugesellschaft|Kupfer-Bergbaugesellschaft]] die [[Mitterbergalm|Mitterberg Alpe]] kaufte und eine Gaststätte errichtete, die "Alpenwirtschaft Mitterberg". Schon die ersten Urlauber schätzten das Panorama der Mandlwände, die schneesicheren Winter und die vielen Wanderwege am Hochkönig. [[1894]] pachteten die Urgroßeltern der heutigen (2021) Besitzerfamilie Radacher die Alpenwirtschaft, die sich im Laufe der Jahre über eine kleine Gaststätte in einen Hotelbetrieb gewandelt hat. Diese Entwicklung geht einher mit dem Aufschwung und Fall des Mühlbacher [[Kupferbergbau]]es und der anschließenden Entwicklung der Fremdenverkehr in Mühlbach am Hochkönig.
  
 
[[Peter Radacher junior|Peter Radacher]] war in den Jahren [[1960]] bis [[1995]] Wirt im Berggasthof Arthurhaus.
 
[[Peter Radacher junior|Peter Radacher]] war in den Jahren [[1960]] bis [[1995]] Wirt im Berggasthof Arthurhaus.
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== Alpinismus ==
 
== Alpinismus ==
Das Haus ist der wichtigste Ausgangspunkt für die Hochgebirgstour auf den "Fast-Dreitausender“ [[Hochkönig (Berg)|Hochkönig]] (2 941 m ü. A.), die etwa fünf bis acht Stunden dauert. Bricht man im Morgengrauen auf, kann man am Fuße der 2 600 m ü. A. hohen, markanten [[Torsäule]] den Sonnenaufgang über dem gegenüber liegenden [[Tennengebirge]] erleben.
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Das Haus ist der wichtigste Ausgangspunkt für die Hochgebirgstour auf den "Fast-Dreitausender" [[Hochkönig (Berg)|Hochkönig]] (2 941 m ü. A.), die etwa fünf bis acht Stunden dauert. Bricht man im Morgengrauen auf, kann man am Fuße der 2 600 m ü. A. hohen, markanten [[Torsäule]] den Sonnenaufgang über dem gegenüber liegenden [[Tennengebirge]] erleben.
  
 
Der Hausberg des Arthurhauses ist der nahe gelegene [[Hochkeil]] (1 782 m ü. A.), dessen Gipfel in einer Stunde erreichbar und für Kinder ab etwa acht Jahren geeignet ist. Empfehlenswert ist auch ein Ausflug hinauf zum Fuß der Mandlwand, wo das Hochkönig-Plateau in bis zu 1 000 m hohen Felswänden und -türmen nach Südosten abbricht. Das Arthurhaus ist auch Ausgangspunkt des [[Salzburger Almenweg]]es, der über die [[Windraucheggalm]] und [[Erichhütte]] zum [[Birgkarhaus]] am Dientner Sattel führt.
 
Der Hausberg des Arthurhauses ist der nahe gelegene [[Hochkeil]] (1 782 m ü. A.), dessen Gipfel in einer Stunde erreichbar und für Kinder ab etwa acht Jahren geeignet ist. Empfehlenswert ist auch ein Ausflug hinauf zum Fuß der Mandlwand, wo das Hochkönig-Plateau in bis zu 1 000 m hohen Felswänden und -türmen nach Südosten abbricht. Das Arthurhaus ist auch Ausgangspunkt des [[Salzburger Almenweg]]es, der über die [[Windraucheggalm]] und [[Erichhütte]] zum [[Birgkarhaus]] am Dientner Sattel führt.

Version vom 25. Februar 2023, 19:22 Uhr

Das Berghotel Arthurhaus
Die zum Arthurhaus gehörende Sennerei Schweizerhütte.
Mandlwand-Panoramabild vom Arthurhaus.
Arthurhaus-Panoramabild
Das Berghotel Arthurhaus mit Mandlwand, historische Ansichtskarte aus dem Jahr 1933, wahrscheinlich von Peter Radacher senior.

Das drei-Sterne Berghotel Arthurhaus liegt am Fuße der Mandlwand an der Südostflanke des Hochkönigstocks nahe des Dientner Sattels auf 1 505 m ü. A. in der Pongauer Gemeinde Mühlbach am Hochkönig.

Geschichte

Die Geschichte des Arthurhauses begann im Jahr 1866, als die Kupfer-Bergbaugesellschaft die Mitterberg Alpe kaufte und eine Gaststätte errichtete, die "Alpenwirtschaft Mitterberg". Schon die ersten Urlauber schätzten das Panorama der Mandlwände, die schneesicheren Winter und die vielen Wanderwege am Hochkönig. 1894 pachteten die Urgroßeltern der heutigen (2021) Besitzerfamilie Radacher die Alpenwirtschaft, die sich im Laufe der Jahre über eine kleine Gaststätte in einen Hotelbetrieb gewandelt hat. Diese Entwicklung geht einher mit dem Aufschwung und Fall des Mühlbacher Kupferbergbaues und der anschließenden Entwicklung der Fremdenverkehr in Mühlbach am Hochkönig.

Peter Radacher war in den Jahren 1960 bis 1995 Wirt im Berggasthof Arthurhaus.

Am 20. März 1967 wurde das Arthurhaus von einer Staublawine getroffen und stark beschädigt. Die ca. 40 Verschütteten konnten jedoch geborgen und das Haus wieder errichtet werden.[1]

Alpinismus

Das Haus ist der wichtigste Ausgangspunkt für die Hochgebirgstour auf den "Fast-Dreitausender" Hochkönig (2 941 m ü. A.), die etwa fünf bis acht Stunden dauert. Bricht man im Morgengrauen auf, kann man am Fuße der 2 600 m ü. A. hohen, markanten Torsäule den Sonnenaufgang über dem gegenüber liegenden Tennengebirge erleben.

Der Hausberg des Arthurhauses ist der nahe gelegene Hochkeil (1 782 m ü. A.), dessen Gipfel in einer Stunde erreichbar und für Kinder ab etwa acht Jahren geeignet ist. Empfehlenswert ist auch ein Ausflug hinauf zum Fuß der Mandlwand, wo das Hochkönig-Plateau in bis zu 1 000 m hohen Felswänden und -türmen nach Südosten abbricht. Das Arthurhaus ist auch Ausgangspunkt des Salzburger Almenweges, der über die Windraucheggalm und Erichhütte zum Birgkarhaus am Dientner Sattel führt.

Wintersport

Am 3. März 1946 veranstaltete der ATSV Itzling am Arthurhaus seine Skivereinsmeisterschaften.

Im Winter stellt die Mitterbergalm - die nähere Umgebung des Arthurhauses - ein ausgedehntes Skigebiet mit verschiedensten Skikursen für alle Könnens- und Altersklassen dar. Es gibt im Umkreis einiger Kilometer 49 Liftanlagen und bis zu 160 km präparierte Abfahrten. Direkt neben der früheren, heute ausgebauten Almhütte verläuft die Loipe und ein von der Skischule betriebener Babylift, und am Sattel steht die bekannte Rudolfschanze.

Das Skigebiet südlich des Arthurhauses liegt am Hochkeil. Es ist ein kleines Skigebiet mit vielen Möglichkeiten. Pisten von blau bis schwarz, Sprungschanze, Langlaufloipe und zehn Kilometer Tourenabfahrt "Knappensteig bis in die Stadt Bischofshofen.

Bilder

 Berghotel Arthurhaus – Sammlung von weiteren Bildern, Videos und Audiodateien im SALZBURGWIKI

Quelle

Einzelnachweis