Rupert Rieß (Politiker): Unterschied zwischen den Versionen

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'''Rupert Rieß''' (* [[1927]]; † [[28. November]] [[2020]]) war eine Institution in [[Rauris]] und engagierte sich als Parteiobmann und Gemeindevertreter in der Lokalpolitik.<ref>SN vom 27. November 2020: ''Trauer um Rupert Rieß †''</ref>  
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'''Rupert''' (III.) '''Rieß''' (* [[1927]]; † [[28. November]] [[2020]]) war als Wirt, Lokalpolitiker und vielfaches Vereinsmitglied eine Institution in [[Rauris]].<ref name="SNtrauer">[[Salzburger Nachrichten]], 27. November 2020: [https://www.pressreader.com/austria/salzburger-nachrichten/20201127/282291027790591 ''Trauer um Rupert Rieß †'']</ref>
  
 
== Leben ==
 
== Leben ==
Seine Eltern waren Rupert Rieß, Bauer am Obergrausberg, verheiratet seit [[16. Februar]] [[1925]] mit Anna Pirchner, Salcheggtochter.<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=19250221&query=%22Rupert+Rie%c3%9f%22&ref=anno-search&seite=5 ANNO], [[Salzburger Chronik]], Ausgabe vom 21. Februar 1925, Seite 5</ref>
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Anlässlich des 25jährigen Bestandsjubiliäum der [[Landwirtschaftliche Fachschule Bruck|Landwirtschaftschule Bruck]] am [[2. April]] [[1949]] hielt Rieß vor Schülern einen Vortrag über das landwirtschaftliche Genossenschaftswesen.<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svz&datum=19490406&query=%22Rupert+Riess%22&ref=anno-search&seite=3 ANNO], [[Salzburger Volkszeitung]], Ausgabe vom 6. April 1949, Seite 3</ref>  
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Sie hatten außer Rupert auch noch die Söhne Toni, Hans und Sepp. Kraft und Muskeln waren damals Voraussetzung, um im bäuerlichen Alltag zu bestehen. Die überschüssigen Kraftreserven wurden beim Ranggeln abgebaut. Gegner gab es, bei vier Brüdern, immer. So wurde ab Mitte der [[1930]]er-Jahre die Basis für spektakuläre Erfolge im [[Ranggeln]] und im [[Judo]] gelegt.<ref name="SNtraum">Salzburger Nachrichten, 27. März 2013: [https://www.pressreader.com/austria/salzburger-nachrichten/20130327/282909497977868 ''Der Traum vom Hagmoar]</ref>
  
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== Quelle ==  
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Anlässlich des 25jährigen Bestandsjubiläums der [[Landwirtschaftliche Fachschule Bruck|Landwirtschaftschule Bruck]] am [[2. April]] [[1949]] hielt Rieß vor Schülern einen Vortrag über das landwirtschaftliche Genossenschaftswesen.<ref>[[Salzburger Volkszeitung]], 6. April 1949: [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svz&datum=19490406&query=%22Rupert+Riess%22&ref=anno-search&seite=3 S. 3:] ''Landwirtschaftsschule Bruck feierte das „Silberne“</ref>
* Salzburgwiki-Artikel [[Rupert Rieß]]
 
  
== Einzelnachweise ==
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[[1966]] baute Rupert Riess das Rauriser Bodenhaus, einen Gasthof in [[Kolm-Saigurn]], wieder auf.<ref name="SNtraum"/> Er war lange Zeit Bodenhauswirt.<ref name="SNtrauer"/>
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Er engagierte sich auch in der Lokalpolitik und dem Vereinsleben. Er fungierte als Parteiobmann und Gemeindevertreter, und es gab kaum einen Rauriser Verein, in dem er nicht tätig war. Seine besondere Liebe aber galt dem Ranggeln. Der Erfolg seines [[Rupert Rieß|gleichnamigen Enkels]], der mehrfach [[Hagmoar]] beim [[Hundstoa-Ranggeln]] wurde, machte ihn besonders stolz.<ref name="SNtrauer"/>
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Version vom 4. Januar 2023, 01:00 Uhr

Rupert (III.) Rieß (* 1927; † 28. November 2020) war als Wirt, Lokalpolitiker und vielfaches Vereinsmitglied eine Institution in Rauris.[1]

Leben

Ruperts Eltern waren Rupert (II.) Rieß, Bauer am Obergratschberg, und Anna Pirchner, Salcheggtochter, verheiratet seit 16. Februar 1925.[2]

Sie hatten außer Rupert auch noch die Söhne Toni, Hans und Sepp. Kraft und Muskeln waren damals Voraussetzung, um im bäuerlichen Alltag zu bestehen. Die überschüssigen Kraftreserven wurden beim Ranggeln abgebaut. Gegner gab es, bei vier Brüdern, immer. So wurde ab Mitte der 1930er-Jahre die Basis für spektakuläre Erfolge im Ranggeln und im Judo gelegt.[3]

Rupert (III.) bewirtschaftete zunächst in Rauris, auf 1100 m Seehöhe, den värterlichen Gratschberghof. Hier wuchsen auch seine Söhne Rupert (IV.), Jahrgang 1955 (später Judotrainer), und Peter (später Bodenhauswirt) auf. Dritter und jüngster Sohn war Anton.[3]

Anlässlich des 25jährigen Bestandsjubiläums der Landwirtschaftschule Bruck am 2. April 1949 hielt Rieß vor Schülern einen Vortrag über das landwirtschaftliche Genossenschaftswesen.[4]

1966 baute Rupert Riess das Rauriser Bodenhaus, einen Gasthof in Kolm-Saigurn, wieder auf.[3] Er war lange Zeit Bodenhauswirt.[1]

Er engagierte sich auch in der Lokalpolitik und dem Vereinsleben. Er fungierte als Parteiobmann und Gemeindevertreter, und es gab kaum einen Rauriser Verein, in dem er nicht tätig war. Seine besondere Liebe aber galt dem Ranggeln. Der Erfolg seines gleichnamigen Enkels, der mehrfach Hagmoar beim Hundstoa-Ranggeln wurde, machte ihn besonders stolz.[1]

Quellen

  1. 1,0 1,1 1,2 Salzburger Nachrichten, 27. November 2020: Trauer um Rupert Rieß †
  2. Salzburger Chronik, 21. Februar 1925: S. 5: Nachrichten aus dem Lande
  3. 3,0 3,1 3,2 Salzburger Nachrichten, 27. März 2013: Der Traum vom Hagmoar
  4. Salzburger Volkszeitung, 6. April 1949: S. 3: Landwirtschaftsschule Bruck feierte das „Silberne“