Phyllonorycter comparella: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Phyllonorycter comparella''' (''Elachista comparella'' Duponchel, 1843) ist eine Art aus der Ordnung [[Lepidoptera]], Familie [[Gracillariidae]].
  
'''Phyllonorycter comparella''' (''Elachista comparella'' Duponchel, 1843) ist eine Art aus der Ordnung [[Lepidoptera]], Familie [[Gracillariidae]].
 
 
==Verbreitung, Lebensraum und Phänologie==
 
==Verbreitung, Lebensraum und Phänologie==
''P. comparella'' scheint in der Faunenliste von Embacher et al. (2011) noch nicht auf, da der Erstnachweis für das Land Salzburg erst am 28.10.2011 erfolgte ([[Michael Kurz (Wissenschafter)|Kurz]] & [[Marion Kurz|Kurz]]2012). Zwei Minen wurden an einer jungen Weißpappel am Salzachufer in [[Salzburg-Süd]], in der Nähe des Überfuhrsteges gefunden. Eine darauf folgende gezielte Suche an weiteren Stellen entlang der [[Salzach]] im Stadtgebiet verlief allerdings ergebnislos. Über Lebensraum und Generationsfolge der Art in Salzburg sind zur Zeit keine Aussagen möglich.
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''P. comparella'' scheint in der Faunenliste von Embacher et al. (2011) noch nicht auf, da der Erstnachweis für das Land Salzburg erst am 28.10.2011 erfolgte ([[Michael Kurz (Wissenschafter)|Kurz]] & [[Marion Kurz|Kurz]] 2021). Zwei Minen wurden an einer jungen Weißpappel am Salzachufer in [[Salzburg-Süd]], in der Nähe des Überfuhrsteges gefunden. Eine darauf folgende gezielte Suche an weiteren Stellen entlang der [[Salzach]] im Süden des Stadtgebietes brachte dann noch einige weitere Funde entlang des Treppelweges auf der linken [[Salzach]]seite. Schließlich konnte bei der Revision der Lithocolletinae durch Kurz & Embacher (2019) noch ein bereits am 5.5.1964 durch Fritz Mairhuber bei den Salzachseen gefangenes Exemplar in der Salzburger Landessammlung am [[Haus der Natur]] entdeckt werden. Die wenigen bekannten Funde verteien sich somit auf einen Höhenbereich von rund 400 bis 425 m. Lebensraum der Art sind die Baumstreifen und Auwaldreste entlang der [[Salzach]] im Stadtgebiet. Raupenfunde datieren aus dem August, die einzige bekannte Imago wurde im Mai gefangen (Kurz & Kurz 2021).
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==Biologie und Gefährdung==
 
==Biologie und Gefährdung==
Außer der Futterpflanze der Raupen, der Weißpappel (''[[Populus alba]]'') sind keine Daten zur Biologie der Art in Salzburg bekannt. Daher ist auch keinerlei Aussage zu einer eventuellen Gefährdung im Land möglich.
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Außer der Futterpflanze der Raupen, der Weißpappel (''[[Populus alba]]'') sind kaum Daten zur Biologie der Art in Salzburg bekannt. An der Nahrungspflanze können auch mehrere Raupen im selben Blatt leben und sich dadurch gegenseitig beeinflussen und auch ''[[Phyllocnistis xenia]]'' wurde an denselben Nahrungspflanzen nachgewiesen. Eine zuverlässige Beurteilung ener eventuellen Gefährdung der Art im Land ist zur Zeit noch nicht möglich. Da aber auch Weißpappeln im wesentlichen auf den Bereich entlang der Salzach nördlich der Stadt beschränkt sind, wird ''P. comparella'' vorerst als gefährdet eingestuft.
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==Quellen==
 
==Quellen==
*Embacher, G., P. Gros, M.E. Kurz, M.A.Kurz & C. Zeller-Lukashort 2011: Die Schmetterlinge des Landes Salzburg. Teil I: Systematisches Verzeichnis mit Verbreitungsangaben für die geologischen Zonen des Landes (Insecta: Lepidoptera). Mitteilungen aus dem Haus der Natur 19: 5-89.
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{{Quelle Embacher et al.}}
*Kurz, M. A. & M. E. Kurz 2000–2012. Naturkundliches Informationssystem. – URL: http://www.nkis.info [online 08 Februar 2012].
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*Kurz, M. A. & M. E. Kurz 2000–2021. Naturkundliches Informationssystem. – URL: http://www.nkis.info [online 19 Jänner 2021].
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*Kurz, M. A. & G. Embacher 2019. Die Lithocolletinae (Lepidoptera: Gracillariidae) des Bundeslandes Salzburg, Österreich. Beiträge zur Entomofaunistik 20: 93-104.
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Version vom 21. Januar 2021, 15:47 Uhr

Phyllonorycter comparella (Elachista comparella Duponchel, 1843) ist eine Art aus der Ordnung Lepidoptera, Familie Gracillariidae.

Verbreitung, Lebensraum und Phänologie

P. comparella scheint in der Faunenliste von Embacher et al. (2011) noch nicht auf, da der Erstnachweis für das Land Salzburg erst am 28.10.2011 erfolgte (Kurz & Kurz 2021). Zwei Minen wurden an einer jungen Weißpappel am Salzachufer in Salzburg-Süd, in der Nähe des Überfuhrsteges gefunden. Eine darauf folgende gezielte Suche an weiteren Stellen entlang der Salzach im Süden des Stadtgebietes brachte dann noch einige weitere Funde entlang des Treppelweges auf der linken Salzachseite. Schließlich konnte bei der Revision der Lithocolletinae durch Kurz & Embacher (2019) noch ein bereits am 5.5.1964 durch Fritz Mairhuber bei den Salzachseen gefangenes Exemplar in der Salzburger Landessammlung am Haus der Natur entdeckt werden. Die wenigen bekannten Funde verteien sich somit auf einen Höhenbereich von rund 400 bis 425 m. Lebensraum der Art sind die Baumstreifen und Auwaldreste entlang der Salzach im Stadtgebiet. Raupenfunde datieren aus dem August, die einzige bekannte Imago wurde im Mai gefangen (Kurz & Kurz 2021).

Biologie und Gefährdung

Außer der Futterpflanze der Raupen, der Weißpappel (Populus alba) sind kaum Daten zur Biologie der Art in Salzburg bekannt. An der Nahrungspflanze können auch mehrere Raupen im selben Blatt leben und sich dadurch gegenseitig beeinflussen und auch Phyllocnistis xenia wurde an denselben Nahrungspflanzen nachgewiesen. Eine zuverlässige Beurteilung ener eventuellen Gefährdung der Art im Land ist zur Zeit noch nicht möglich. Da aber auch Weißpappeln im wesentlichen auf den Bereich entlang der Salzach nördlich der Stadt beschränkt sind, wird P. comparella vorerst als gefährdet eingestuft.

Weiterführende Informationen

Allgemeine Informationen und Hilfe:

Naturkundliche Gesellschaft

Logo nkis.jpg

Projekt: Fauna und Flora von Salzburg

Weitere Bilder

 Phyllonorycter comparella – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien auf Wikimedia Commons

Quellen

  • Kurz, M. A. & M. E. Kurz 2000–2021. Naturkundliches Informationssystem. – URL: http://www.nkis.info [online 19 Jänner 2021].
  • Kurz, M. A. & G. Embacher 2019. Die Lithocolletinae (Lepidoptera: Gracillariidae) des Bundeslandes Salzburg, Österreich. Beiträge zur Entomofaunistik 20: 93-104.