Jakob Haringer: Unterschied zwischen den Versionen
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Haringer lebte als Vagant ohne fixes Zuhause und Einkommen. Literatenkollegen wie Heinrich Hesse zählten zu seinen Förderern und Spendern. | Haringer lebte als Vagant ohne fixes Zuhause und Einkommen. Literatenkollegen wie Heinrich Hesse zählten zu seinen Förderern und Spendern. | ||
Ab [[1929]] gab er die Zeitschrift ''Die Einsiedelei. Ein Studentenblatt'' heraus. Es folgten wütende Angriffe auf das Literaturestablishment: ''Leichenhaus der Literatur oder über Goethe'' (1929) oder ''Das Schnarchen Gottes'' (1931) verschreckten vor allem auch Freunde. Haringer sah sich zahlreichen Prozessen, unter anderem wegen Gotteslästerung, ausgesetzt. Ende der [[1920er]] Jahre zog es ihn zurück nach Salzburg, wo er sich zunächst in [[Bad Reichenhall]], [[Morzg]], [[Anif]], [[Hellbrunn]] und [[Aigen]] aufhielt. [[1931]] kaufte er schließlich ein Haus in [[Ebenau]]. | Ab [[1929]] gab er die Zeitschrift ''Die Einsiedelei. Ein Studentenblatt'' heraus. Es folgten wütende Angriffe auf das Literaturestablishment: ''Leichenhaus der Literatur oder über Goethe'' (1929) oder ''Das Schnarchen Gottes'' (1931) verschreckten vor allem auch Freunde. Haringer sah sich zahlreichen Prozessen, unter anderem wegen Gotteslästerung, ausgesetzt. Ende der [[1920er]] Jahre zog es ihn zurück nach Salzburg, wo er sich zunächst in [[Bad Reichenhall]], [[Morzg (Gemeinde)|Morzg]], [[Anif]], [[Hellbrunn]] und [[Aigen (Gemeinde)|Aigen]] aufhielt. [[1931]] kaufte er schließlich ein Haus in [[Ebenau]]. | ||
[[Georg Rendl]] brachte ihn im [[Verlag Anton Pustet]] unter, der [[1935]] ''Vermischte Schriften'' veröffentlichte. Von den Nationalsozialisten bereits [[1936]] aus Deutschland ausgebürgert floh er [[1938]] über Prag in die Schweiz. Kurz nach dem Krieg erschien sein letzter Gedichtband: ''Das Fenster''. | [[Georg Rendl]] brachte ihn im [[Verlag Anton Pustet]] unter, der [[1935]] ''Vermischte Schriften'' veröffentlichte. Von den Nationalsozialisten bereits [[1936]] aus Deutschland ausgebürgert floh er [[1938]] über Prag in die Schweiz. Kurz nach dem Krieg erschien sein letzter Gedichtband: ''Das Fenster''. | ||