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Version vom 12. November 2020, 07:56 Uhr
Josef Götzenberger (* 27. März 1886 in Salzburg; † 9. Oktober 1945 ebenda) war ein Opfer des Nationalsozialismus in Salzburg.
Leben
Götzenberger gehörte dem katholischen Glauben an. Er verdiente den Lebensunterhalt für seine Gattin und seinen Sohn als selbständiger Kaufmann, indem er einen Buch- und Zeitschriftenhandel betrieb. Privat lebte die Familie in der Schallmooser Hauptstraße Nr. 30, in einer Wohnung, die ihnen gehörte.
Götzenbergers Sohn Herbert (* 1922; † 1942) fiel am 1. August 1942 an der Ostfront. 1943 schloss Götzenberger den Buch- und Zeitschriftenhandel. Später kam der Mann in stationäre Behandlung. Aufgrund kritischer Äußerungen gegen das Regime erfolgt am 16. Februar 1945 die Verhaftung durch die Gestapo. In der Haft wurde Götzenberger schwer misshandelt. Vom Polizeigefängnis aus kam er in das Inquisitenspital, wo er am 9. Oktober desselben Jahres im Landeskrankenhaus Salzburg sein Leben infolge der Misshandlungen verlor.
Zum Andenken an Josef Götzenberger wurde am 13. Juli 2015 im Salzburger Stadtteil Schallmoos in der Schallmooser Hauptstraße Nr. 30 ein Stolperstein verlegt.