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* ''Salzburg und seine Landschaften'', Erich Seefeldner, 1961, [[Verlag "Das Bergland-Buch"]] | * ''Salzburg und seine Landschaften'', Erich Seefeldner, 1961, [[Verlag "Das Bergland-Buch"]] | ||
Version vom 7. April 2010, 11:47 Uhr
Das Saalfeldener Becken ist eine Landschaft im Norden des Pinzgaus um die Stadt Saalfelden.
Lage
Nördlich von Maishofen weitet sich die Zeller Furche trichterförmig zum Saalfeldener Becken. Im Norden bildet das Durchbruchstal der Saalach zwischen den Leoganger Steinbergen und dem Steinernem Meer die Grenze. Im Westen sind es das Glemmtal und das Leoganger Achental, im Südosten das Tal der Urslau.
Entstehung
Es ist nach der letzten Eiszeit entstanden. Die Flüsse Saalach, Leoganger Ache und Urslau haben dann das Becken von Moränengeröll ausgeräumt.
Allgemeines
Im Saalfeldener Becken fallen im Vergleich zu anderen Regionen im Pinzgau auf gleicher Höhe mehr Niederschläge. Dies ist auf das relativ breite Leoganger Achental und den niedrigen Grießenpass zurückzuführen, der das Eindringen kühler West-Regenwinden erheblich erleichtert.
Im Becken werden Getreide und Hafer (für die Pinzgauer Pferdezucht). Daneben existiert auch Viehzucht.
Hauptort ist Saalfelden.
Verkehr
Von Zell am See über Maishofen und Saalfelden über den Grießenpass nach Nordtirol führt die Westbahn (früher hier Giselabahn genannt). Die Pinzgauer Straße, B311, führt von Norden nach Süden durch das Becken. Über den Griesenpass einerseits, den Dientner Sattel andererseits besteht auch eine West-Ost-Verbindung.
Quelle
- Salzburg und seine Landschaften, Erich Seefeldner, 1961, Verlag "Das Bergland-Buch"