Hellinsia lienigianus: Unterschied zwischen den Versionen
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| − | ''H. lienigianus'' wurde erst 2014 zum ersten Mal in Salzburg nachgewiesen. Gernot Embacher fand ein Exemplar in der [[Stadt Salzburg]], in [[Nonntal]], am 14.6.2014 (Zone Ia nach Embacher et al. 2011). Ein zweites Exemplar wurde durch Hannes Pohla am 1.8.2015 in [[Parsch]] nachgewiesen. Die beiden Fundorte liegen im Siedlungsgebiet in rund 425 bis 465 m Höhe (Kurz & Kurz 2018). | + | ''H. lienigianus'' wurde erst 2014 zum ersten Mal in [[Salzburg (Bundesland)|Salzburg]] nachgewiesen. Gernot Embacher fand ein Exemplar in der [[Stadt Salzburg]], in [[Nonntal]], am 14.6.2014 (Zone Ia nach Embacher et al. 2011). Ein zweites Exemplar wurde durch [[Hannes Pohla]] am 1.8.2015 in [[Parsch]] nachgewiesen. Die beiden Fundorte liegen im Siedlungsgebiet in rund 425 bis 465 m Höhe (Kurz & Kurz 2018). |
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*Gielis, C. 1996. Pterophoridae. In: Huemer, P., O. Karsholt & L. Lyneborg (eds.). Microlepidoptera of Europe, vol. 1, Apollo Books, 222 p. | *Gielis, C. 1996. Pterophoridae. In: Huemer, P., O. Karsholt & L. Lyneborg (eds.). Microlepidoptera of Europe, vol. 1, Apollo Books, 222 p. | ||
| − | *Kurz, | + | *[[Marion Kurz|Kurz, Marion A.]] & [[Michael Kurz|Kurz, M. E.]] 2000–2018. Naturkundliches Informationssystem. – URL: http://www.nkis.info [online 08 März 2018]. |
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Version vom 15. Juli 2019, 06:33 Uhr
Hellinsia lienigianus (Pterophorus lienigianus Zeller, 1852) ist eine Art aus der Ordnung Lepidoptera, Familie Pterophoridae (Federmotten).
Verbreitung, Lebensraum und Phänologie
H. lienigianus wurde erst 2014 zum ersten Mal in Salzburg nachgewiesen. Gernot Embacher fand ein Exemplar in der Stadt Salzburg, in Nonntal, am 14.6.2014 (Zone Ia nach Embacher et al. 2011). Ein zweites Exemplar wurde durch Hannes Pohla am 1.8.2015 in Parsch nachgewiesen. Die beiden Fundorte liegen im Siedlungsgebiet in rund 425 bis 465 m Höhe (Kurz & Kurz 2018).
Biologie und Gefährdung
Die Lebensweise der Imagines oder die Entwicklungsstadien der Art sind in Salzburg nicht nachgewiesen. Nach Gielis (1996) lebt die Raupe in versponnenen Blättern von Artemisia vulgaris (Beifuß) oder Leucanthemum vulgare (Magerwiesen-Margerite), wobei sonnige Standorte aber gemieden werden. Die Verpuppung erfolgt auf der Blattunterseite. Mangels Informationen zu Lebensraum und Lebensweise kann zur Zeit keine Aussage zu einer eventuellen Gefährdung gegeben werden.
Weiterführende Informationen
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Projekt: Fauna und Flora von Salzburg
Weitere Bilder
Hellinsia lienigianus – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien auf Wikimedia Commons
Quellen
- Embacher, Gernot; Gros, Patrick; Kurz, M. A.; Kurz, M. E. & Zeller-Lukashort, Christof, 2011: Die Schmetterlinge des Landes Salzburg. Teil I: Systematisches Verzeichnis mit Verbreitungsangaben für die geologischen Zonen des Landes (Insecta: Lepidoptera). Mitteilungen aus dem Haus der Natur 19: 5-89.
- Gielis, C. 1996. Pterophoridae. In: Huemer, P., O. Karsholt & L. Lyneborg (eds.). Microlepidoptera of Europe, vol. 1, Apollo Books, 222 p.
- Kurz, Marion A. & Kurz, M. E. 2000–2018. Naturkundliches Informationssystem. – URL: http://www.nkis.info [online 08 März 2018].