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Das Atelier dieser Firma war in Salzburg-[[Riedenburg]] Nr. 17 in der [[Villa Baldi]] untergebracht. Die Firma Baldi & Würthle war bald für die Landschaftsfotografie sehr bekannt. [[1866]] übersiedelte dann die Firma in die [[Schwarzstraße]] Nr. 9. Dort richtete man die chemischen Labors, die Dunkelkammer und das Retuschierzimmer ein. Die noch im selben Jahr veröffentlichten ''pantoscopischen Aufnahmen'', Aufnahmen mit Weitwinkelobjektiv, von der Stadt Salzburg, erregten große Aufmerksamkeit. So blieb der geschäftliche Erfolg nicht aus und [[1867]] stellte das Unternehmen landschaftliche Aufnahmen bei der Weltausstellung in Paris, Frankreich, aus.
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Das Unternehmen wurde am [[15. Jänner]] [[1862]] von [[Karl Friedrich Würthle]] und [[Gregor Baldi]] als  fotografische Anstalt in der [[Riedenburg]] ([[Villa Baldi]], Villa  Almegg, auch Hitzgern Hof, ehemalige [[Weißgeschirr-Manufactur in der Riedenburg]], heute [[Riedenburger Straße]] 10) in Salzburg gegründet. Man errichtete ein  Glashaus, in dem Portraitaufnahmen gemacht wurden. Die Firma Baldi & Würthle war bald für die Landschaftsfotografie  sehr bekannt.
  
Kaiser Napoleon III. erhielt von [[Kaiser Franz Joseph I.]] von Österreich am [[18. August]] [[1867]] als Gastgeschenk eine Fotomappe des Unternehmens.
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Die  Firma Baldi & Würthle war bald für die Landschaftsfotografie  sehr bekannt. Am [[12. Februar]] [[1866]] eröffnete dann die Firma in  die [[Schwarzstraße]] Nr. 9.  Dort richtete man die chemischen Labors, die  Dunkelkammer und das Retuschierzimmer ein. Die noch im selben Jahr  veröffentlichten ''pantoscopischen Aufnahmen'', Aufnahmen mit  Weitwinkelobjektiv, von der Stadt Salzburg, erregten große  Aufmerksamkeit. So blieb der geschäftliche Erfolg nicht aus und [[1867]]  stellte das Unternehmen landschaftliche Aufnahmen bei der  Weltausstellung in Paris, Frankreich, aus. Kaiser Napoleon III. erhielt von [[Kaiser Franz Joseph I.]] von Österreich am [[18. August]] [[1867]] als Gastgeschenk eine Fotomappe des Unternehmens.
  
Doch dann kam es [[1872]] zu Differenzen zwischen Baldi und Würthle, die zur Trennung 1874 führten. Der Schwager Würthles, der Chemiker [[Hermann Spinnhirn]], trat in die Firma ein und man nannte sich forthin [[Würthle & Spinnhirn]].  
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==Quellen==
 
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Version vom 11. Mai 2011, 08:31 Uhr

Baldi & Würthle war eine Firma, die vom Salzburger Kunsthändler und Fotografen Gregor Baldi und dem Fotografen Karl Friedrich Würthle von 1862 bis 1874 bestand.

Geschichte

Das Unternehmen wurde am 15. Jänner 1862 von Karl Friedrich Würthle und Gregor Baldi als fotografische Anstalt in der Riedenburg (Villa Baldi, Villa Almegg, auch Hitzgern Hof, ehemalige Weißgeschirr-Manufactur in der Riedenburg, heute Riedenburger Straße 10) in Salzburg gegründet. Man errichtete ein Glashaus, in dem Portraitaufnahmen gemacht wurden. Die Firma Baldi & Würthle war bald für die Landschaftsfotografie sehr bekannt.

Die Firma Baldi & Würthle war bald für die Landschaftsfotografie sehr bekannt. Am 12. Februar 1866 eröffnete dann die Firma in die Schwarzstraße Nr. 9. Dort richtete man die chemischen Labors, die Dunkelkammer und das Retuschierzimmer ein. Die noch im selben Jahr veröffentlichten pantoscopischen Aufnahmen, Aufnahmen mit Weitwinkelobjektiv, von der Stadt Salzburg, erregten große Aufmerksamkeit. So blieb der geschäftliche Erfolg nicht aus und 1867 stellte das Unternehmen landschaftliche Aufnahmen bei der Weltausstellung in Paris, Frankreich, aus. Kaiser Napoleon III. erhielt von Kaiser Franz Joseph I. von Österreich am 18. August 1867 als Gastgeschenk eine Fotomappe des Unternehmens.

Baldi & Würthle zählte auch zu den Pionieren der Bergfotografie. So konnte Gustav Jaegermayer im Auftrag der Firma Baldi & Würthle bei der Großglockner-Expedition 1863 84 Aufnahmen aus dem Glocknergebiet mitbringen.

Dann kam es 1872 zu Differenzen zwischen Baldi und Würthle, die zur Trennung 1874 führten. Allerdings blieb Baldi stiller Gesellschafter der Firma. Der Schwager Würthles, der Chemiker Hermann Spinnhirn, trat 1882 in die Firma ein und man nannte sich forthin "Würthle & Spinnhirn".

Quellen