| − | Es gab sieben solcher Bäder im Stadtgebiet: das [[Spitalsbad]] in der [[Getreidegasse]] in der Nähe vom [[Bürgerspital St. Blasius]], das [[Griesbad]] in der [[Griesgasse]] Nr. 7, das [[Bad in der Neustift]] in der Nähe vom [[Waagplatz]], das [[Rapplbad]] in der [[Pfeifergasse]], das Bad ''entlang der Bruck'', dort, wo heute das [[Platzl]] ist, das [[Sebastiansbad]] in der [[Linzer Gasse]] und je ein Bad in den Vorstädten [[Mülln]] und [[Nonntal]]. | + | Es gab sieben solcher Bäder im Stadtgebiet: das [[Spitalsbad]] im [[Badergässchen]] in der Nähe vom [[Bürgerspital St. Blasius]], das [[Griesbad]] in der [[Griesgasse]] Nr. 7, das [[Bad in der Neustift]] in der Nähe vom [[Waagplatz]], das [[Rapplbad]] in der [[Pfeifergasse]], das [[Stieglbad]] ([[1598]]–[[1846]]) ''entlang der Bruck'', dort, wo heute das [[Platzl]] ist, das [[Sebastiansbad]] an der [[Linzer Gasse]] und je ein Bad in den Vorstädten [[Mülln]] und [[Nonntal]]. |
| | Drei Mal im Jahr konnten sich dort arme Leute unentgeltlich die Haare und den Bart schneiden lassen, darüber hinaus wurde dort geschröpft und zur Ader gelassen. Die Männer, die diese Arbeiten ausführten, nannte man ''Bader''. Auch "chirurgische" Eingriffe wurden vom Bader vorgenommen (das Zähneziehen fiel unter ihre Aufgaben). | | Drei Mal im Jahr konnten sich dort arme Leute unentgeltlich die Haare und den Bart schneiden lassen, darüber hinaus wurde dort geschröpft und zur Ader gelassen. Die Männer, die diese Arbeiten ausführten, nannte man ''Bader''. Auch "chirurgische" Eingriffe wurden vom Bader vorgenommen (das Zähneziehen fiel unter ihre Aufgaben). |
| | [[1923]] erhielt das [[Städtisches Schulgebäude St. Andrä|Städtische Schulgebäude St. Andrä]] ein Bad, damit alle Schüler einmal monatlich ein warmes Duschbad nehmen können. Dieses wurde später noch bis [[1. Juli]] [[2002]] als [[Wannen- und Brausebad St. Andrä]] geführt, das letzte städtische öffentliche Badehaus. | | [[1923]] erhielt das [[Städtisches Schulgebäude St. Andrä|Städtische Schulgebäude St. Andrä]] ein Bad, damit alle Schüler einmal monatlich ein warmes Duschbad nehmen können. Dieses wurde später noch bis [[1. Juli]] [[2002]] als [[Wannen- und Brausebad St. Andrä]] geführt, das letzte städtische öffentliche Badehaus. |