Johann Damascen von Kleinmayrn: Unterschied zwischen den Versionen

Aus SALZBURGWIKI
Zur Navigation springen Zur Suche springen
(Die Seite wurde neu angelegt)
 
Zeile 16: Zeile 16:
 
*[http://www.ubs.sbg.ac.at/uniarchiv/rectores_magnifici.htm Rektoren der Benediktineruniversität Salzburg]
 
*[http://www.ubs.sbg.ac.at/uniarchiv/rectores_magnifici.htm Rektoren der Benediktineruniversität Salzburg]
 
*de.wikipedia.org
 
*de.wikipedia.org
==Quellen==
 
 
* Ulrich L. Lehner: Enlightened Monks: The German Benedictines 1740-1803
 
* Ulrich L. Lehner: Enlightened Monks: The German Benedictines 1740-1803
 
*[http://www.ubs.sbg.ac.at/uniarchiv/rectores_magnifici.htm Rektoren der Benediktineruniversität Salzburg]
 
*[http://www.ubs.sbg.ac.at/uniarchiv/rectores_magnifici.htm Rektoren der Benediktineruniversität Salzburg]

Version vom 28. November 2016, 16:41 Uhr

Johann Damascen (bis zur Aufnahme in den Orden Johann Ferdinand Cajetan) von Kleinmayrn (* 19. Oktober 1735 in Zell am Ziller, † 25. Mai 1810 in Landsberg am Lech) war Rektor der Benediktineruniversität zwischen 1787 und 1792.

Leben

Er wurde als einer der Söhne des Ferdinand Cajetan von Kleimayrn, ein salzburgischer Pfleger, Landrichter und Propst in Zell am Ziller geboren. 1750 begann er ein Studium in Salzburg und trat 1751 in den Benediktinerorden und das Kloster Wessobrunn ein. Danach studierte er in Rom. 1758 wurde er nach seiner Rückkehr zum Priester geweiht, danach studierte er Kanonisches und bürgerliches Recht in Salzburg.

Nach kurzer theologischer Lehrtätigkeit wirkte er ab 1770 als Pfarrer in Iffeldorf, bevor er 1772 Superior ( der Vorsteher einer klösterlichen Gemeinschaft) zu Schwarzach im Pongau wurde. Am 3. November 1773 wurde er an der Universität in Salzburg zum Dr. jur. promoviert, in unmittelbaren Anschluss daran wurde er zum ordentlichen Professor des kanonischen Rechts an der Universität ernannt und bekam zugleich den Titel Geistlicher Rat verliehen. Insgesamt war er drei Mal Dekan der juridischen Fakultät.

Am 21. Jänner 1788 wurde er zum Rektor der Benediktineruniversität Salzburg gewählt. Sein Rektorat währte aber nur wenige Jahre.Er resignierte „verschiedener Umstriebe wegen, durch die man ihm seine Stellung erschwerte und verbitterte“. Am 7. Mai 1792 wurde er zum letzten Abt von Wessobrunn gewählt wurde. Nach der Säkularisierung seines Klosters lebte er als Pensionär in Landsberg am Lech, wo er auch starb.

Werke (Auswahl)

  • Vetus et nova disciplina de proprio ordinandorum episcopo. Tegernsee 1763
  • Iohannes Damascenus Kleienmaiern ... praelectionum suarum ex universo iure canonico rationem reddit Benedictoburae, Tegernsee 1767
  • Exercitatio Academica De Conciliis Apostolorum, Salzburg 1778
  • Meine Gedanken von den Gränzen der gesetzgebenden Gewalt und Gerichtsbarkeit der Kirche, Frankfurt und Leipzig 1782

Quellen

Zeitfolge