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==Verbreitung, Lebensraum und Phänologie== | ==Verbreitung, Lebensraum und Phänologie== | ||
| − | ''A. aurulentella'' wird nur ein einziges Mal aus dem Land Salzburg gemeldet. Klimesch (1961) fand am 19.5.1947 Raupen in [[Moosham]] im [[Lungau]] in 1100 m Höhe (Zone V nach Embacher et al. 2011), aus denen er mehrere Falter züchtete. Weitere Angaben zu Lebensraum oder Phänologie der Art sind nicht bekannt (Kurz & Kurz 2012). | + | ''A. aurulentella'' wird nur ein einziges Mal aus dem Land Salzburg gemeldet. Klimesch (1961) fand am 19.5.1947 Raupen in [[Moosham]] im [[Lungau]] in 1100 m Höhe (Zone V nach Embacher et al. 2011), aus denen er mehrere Falter züchtete. Weitere Angaben zu Lebensraum oder Phänologie der Art sind nicht bekannt ([[Michael Kurz|Kurz]] & [[Marion Kurz|Kurz]]2012). |
==Biologie und Gefährdung== | ==Biologie und Gefährdung== | ||
Zur Biologie von ''A. aurulentella'' liegen aus Salzburg keine Angaben vor. Nach Friese (1969) fressen die Raupen in den Nadeln von Wacholder (''[[Juniperus communis]]''), wobei sie als Ei oder Jungraupe überwintern. Die Art wurde bisher nicht gezielt im Land gesucht. Da der einzige bekannte Nachweis aber bereits mehr als 60 Jahre zurück liegt, wird ''A. aurulentella'' zur Zeit als verschollen betrachtet. | Zur Biologie von ''A. aurulentella'' liegen aus Salzburg keine Angaben vor. Nach Friese (1969) fressen die Raupen in den Nadeln von Wacholder (''[[Juniperus communis]]''), wobei sie als Ei oder Jungraupe überwintern. Die Art wurde bisher nicht gezielt im Land gesucht. Da der einzige bekannte Nachweis aber bereits mehr als 60 Jahre zurück liegt, wird ''A. aurulentella'' zur Zeit als verschollen betrachtet. | ||
Version vom 29. April 2016, 12:05 Uhr
Argyresthia aurulentella Stainton, 1849 ist eine Art aus der Ordnung Lepidoptera, Familie Yponomeutidae.
Verbreitung, Lebensraum und Phänologie
A. aurulentella wird nur ein einziges Mal aus dem Land Salzburg gemeldet. Klimesch (1961) fand am 19.5.1947 Raupen in Moosham im Lungau in 1100 m Höhe (Zone V nach Embacher et al. 2011), aus denen er mehrere Falter züchtete. Weitere Angaben zu Lebensraum oder Phänologie der Art sind nicht bekannt (Kurz & Kurz2012).
Biologie und Gefährdung
Zur Biologie von A. aurulentella liegen aus Salzburg keine Angaben vor. Nach Friese (1969) fressen die Raupen in den Nadeln von Wacholder (Juniperus communis), wobei sie als Ei oder Jungraupe überwintern. Die Art wurde bisher nicht gezielt im Land gesucht. Da der einzige bekannte Nachweis aber bereits mehr als 60 Jahre zurück liegt, wird A. aurulentella zur Zeit als verschollen betrachtet.
Weiterführende Informationen
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Projekt: Fauna und Flora von Salzburg
Quellen
- Embacher, Gernot; Gros, Patrick; Kurz, M. A.; Kurz, M. E. & Zeller-Lukashort, Christof, 2011: Die Schmetterlinge des Landes Salzburg. Teil I: Systematisches Verzeichnis mit Verbreitungsangaben für die geologischen Zonen des Landes (Insecta: Lepidoptera). Mitteilungen aus dem Haus der Natur 19: 5-89.
- Friese, G. 1969. Beiträge zur Insektenfauna der DDR: Lepidoptera-Argyresthiidae. Beiträge zur Entomologie 19: 693-752, 2 Taf.
- Klimesch, J. 1961. Lepidoptera I. Teil: Pyralidina, Tortricina, Tineina, Eriocraniina und Micropterygina. - In Franz, H.: Die Nordostalpen im Spiegel ihrer Landtierwelt, Bd. II: 481-789. Innsbruck.
- Kurz, M. A. & M. E. Kurz 2000–2012. Naturkundliches Informationssystem. – URL: http://www.nkis.info [online 01 Oktober 2012].