James Joyce: Unterschied zwischen den Versionen
K →James Joyces Verbindungen mit Salzburg: Reihung ist Wertung |
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Kein Geringerer als der Schriftsteller und Übersetzer Arno Schmidt hat 1960 in seinem Literatur-Essay ''[[Das Geheimnis von Finnegans Wake]]'' behauptet, der Schlussteil von ''Finnegans Wake'' spiele in Salzburg. Aber obwohl Schmidt beteuert, „dass 10% des Buches ein späteres Wiedersehen der Brüder in SALZBURG zum Thema hätten“, muss er die erforderlichen Nachweise schuldig bleiben, weil Salzburg in ''[[Das Geheimnis von Finnegans Wake|Finnegans Wake]]'' weder eine Haupt-, noch eine Nebenrolle einnimmt. | Kein Geringerer als der Schriftsteller und Übersetzer Arno Schmidt hat 1960 in seinem Literatur-Essay ''[[Das Geheimnis von Finnegans Wake]]'' behauptet, der Schlussteil von ''Finnegans Wake'' spiele in Salzburg. Aber obwohl Schmidt beteuert, „dass 10% des Buches ein späteres Wiedersehen der Brüder in SALZBURG zum Thema hätten“, muss er die erforderlichen Nachweise schuldig bleiben, weil Salzburg in ''[[Das Geheimnis von Finnegans Wake|Finnegans Wake]]'' weder eine Haupt-, noch eine Nebenrolle einnimmt. | ||
Die Bedeutung Salzburgs für Joyces Werk ist gering, aber wie der Salzburger Germanist [[Adolf Haslinger]] schon 1970 erkannt hat, biographisch interessant: „James Joyce und Salzburg [...], nüchternes Lob für die vielgerühmte Stadt, keine tiefe Spur, ein flüchtiger Urlaubsaufenthalt, und doch um den lokalen Bezug ein Netz biographischer Details.“ | Die Bedeutung Salzburgs für Joyces Werk ist eher gering, aber wie der Salzburger Germanist [[Adolf Haslinger]] schon 1970 erkannt hat, biographisch interessant: „James Joyce und Salzburg [...], nüchternes Lob für die vielgerühmte Stadt, keine tiefe Spur, ein flüchtiger Urlaubsaufenthalt, und doch um den lokalen Bezug ein Netz biographischer Details.“ | ||
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