Hotel Jagdschloss Graf Recke: Unterschied zwischen den Versionen

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Bereits die Vorfahren des heutigen Besitzers, Gerwin Graf von der Recke, hatten [[1893]] einen Jagdsitz in der Region. Die später von seinem Vater geführte Jagdgesellschaft besaß 9 000 Hektar Jagden. Da die Jagdgrafen im [[Oberpinzgau]] Komfort vermissten, baute von der Reckes Vater [[1926]] das Jagdschloss in Wald. Gerwin Graf von der Recke meint, dieses Haus hatte eine der ersten  Badewannen im Oberpinzgau.  
 
Bereits die Vorfahren des heutigen Besitzers, Gerwin Graf von der Recke, hatten [[1893]] einen Jagdsitz in der Region. Die später von seinem Vater geführte Jagdgesellschaft besaß 9 000 Hektar Jagden. Da die Jagdgrafen im [[Oberpinzgau]] Komfort vermissten, baute von der Reckes Vater [[1926]] das Jagdschloss in Wald. Gerwin Graf von der Recke meint, dieses Haus hatte eine der ersten  Badewannen im Oberpinzgau.  
  
Vor dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] verkaufte die Familie ihre Besitzungen in [[Schlesien]] und am Ostseeraum und übersiedelte nach dem Krieg endgültig in den Pinzgau. Die Amerikaner nutzten das Schloss einige Zeit für sich, bevor es dann [[1956]]/57 als Hotel geführt wurde. Bis in die [[1970er]] Jahre ging im Jagdschloss die deutsche ''High Society'' ein und aus, ohne dass man im Dorf viel davon mitbekam. Im Hotel fühlt man sich noch heute in die [[1920er]] Jahre zurückversetzt. Vieles ist noch im Original erhalten: der Salon, das Klavier, das Grammofon, die verglaste Veranda für den Nachmittagstee oder die Möbel.
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Vor dem [[Zweiten Weltkrieg]] verkaufte die Familie ihre Besitzungen in [[Schlesien]] und am Ostseeraum und übersiedelte nach dem Krieg endgültig in den Pinzgau. Die Amerikaner nutzten das Schloss einige Zeit für sich, bevor es dann [[1956]]/57 als Hotel geführt wurde. Bis in die [[1970er]] Jahre ging im Jagdschloss die deutsche ''High Society'' ein und aus, ohne dass man im Dorf viel davon mitbekam. Im Hotel fühlt man sich noch heute in die [[1920er]] Jahre zurückversetzt. Vieles ist noch im Original erhalten: der Salon, das Klavier, das Grammofon, die verglaste Veranda für den Nachmittagstee oder die Möbel.
  
 
In den letzten Jahren war das Hotel verpachtet, jedoch führte der Pächter das Haus im Mai 2012 in den Konkurs. Gerwin Graf von der Recke hat nun neue Hotelpläne.
 
In den letzten Jahren war das Hotel verpachtet, jedoch führte der Pächter das Haus im Mai 2012 in den Konkurs. Gerwin Graf von der Recke hat nun neue Hotelpläne.

Aktuelle Version vom 13. Februar 2022, 17:12 Uhr

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Das Hotel Jagdschloss Graf Recke ist ein Gebäude in der Gemeinde Wald im Pinzgau.

Geschichte

Bereits die Vorfahren des heutigen Besitzers, Gerwin Graf von der Recke, hatten 1893 einen Jagdsitz in der Region. Die später von seinem Vater geführte Jagdgesellschaft besaß 9 000 Hektar Jagden. Da die Jagdgrafen im Oberpinzgau Komfort vermissten, baute von der Reckes Vater 1926 das Jagdschloss in Wald. Gerwin Graf von der Recke meint, dieses Haus hatte eine der ersten Badewannen im Oberpinzgau.

Vor dem Zweiten Weltkrieg verkaufte die Familie ihre Besitzungen in Schlesien und am Ostseeraum und übersiedelte nach dem Krieg endgültig in den Pinzgau. Die Amerikaner nutzten das Schloss einige Zeit für sich, bevor es dann 1956/57 als Hotel geführt wurde. Bis in die 1970er Jahre ging im Jagdschloss die deutsche High Society ein und aus, ohne dass man im Dorf viel davon mitbekam. Im Hotel fühlt man sich noch heute in die 1920er Jahre zurückversetzt. Vieles ist noch im Original erhalten: der Salon, das Klavier, das Grammofon, die verglaste Veranda für den Nachmittagstee oder die Möbel.

In den letzten Jahren war das Hotel verpachtet, jedoch führte der Pächter das Haus im Mai 2012 in den Konkurs. Gerwin Graf von der Recke hat nun neue Hotelpläne.

Quelle