Huperzia selago: Unterschied zwischen den Versionen

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==Nachbarfloren==
 
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''H. selago'' kommt in allen Nachbargebieten von Salzburg vor, zumindest in den Gebirgsregionen. Im bayrisch-österreichischen Alpenvorland und nördlich der Donau wird sie nur sehr vereinzelt gefunden, im Burgenland fehlt sie völlig (GBIF 2026).
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''H. selago'' kommt in allen Nachbargebieten von Salzburg vor, zumindest in den Gebirgsregionen. Im bayrisch-österreichischen Alpenvorland und nördlich der Donau wird sie nur sehr vereinzelt gefunden, im Burgenland und in Wien fehlt sie völlig (Fischer et al. 2008, GBIF 2026).
  
 
==Biologie und Gefährdung==
 
==Biologie und Gefährdung==

Version vom 26. Januar 2026, 13:25 Uhr

Huperzia selago, Weißseegebiet

Huperzia selago'[1], Synonym Lycopodium selago, auch Tannen-Teufelsklaue oder Tannenbärlapp genannt, ist eine Pflanzenart in der Familie der Bärlappgewächse (Lycopodiaceae) der Klasse der Bärlapppflanzen (Lycopodiopsida).

Beschreibung

Der gabelig verzweigte, aufsteigende Spross ist von abstehenden, nadelförmigen Blättern umsäumt. Die Sporophylle sind gleichartig und gleich groß wie die Laubblätter, meist in der Mitte der Jahrestriebe, hellgelb, leicht abgeflacht. In den Achseln der oberen Laubblätter befinden sich oft Brutknospen, die bei Berührung leicht abbrechen. Von anderen Bärlapparten ist die Art neben dem kräftigen Wuchs vor allem durch das Fehlen von Ausläufern zu unterscheiden.

Diagnose

Die Art unterscheidet sich von anderen europäischen Lycopodiaceae durch die Sporophylle, die morphologisch fast identisch mit normalen Blättern sind. Die Sporophyllstände werden durch unfruchtbare Triebe nach oben fortgesetzt.

Verbreitung, Lebensraum und Phänologie[2]

Die Teufelsklaue ist in Salzburg in allen Landesteilen nach Embacher et al. (2025) und in den meisten Florenquadranten nachgewiesen und fehlt nur in den tiefsten Lagen des nordwestlichen Flachgaus (Wittmann et al. 1987, GBIF 2026). Sie kommt aber im Nationalpark Hohe Tauern weit verbreitet vor (Hartl & Peer 2005). Die Höhenverbreitung ist von rund 400 bis 2800 m dokumentiert. Im Hügelland und in der montanen Zone bewohnt die Art vor allem Moosgesellschaften in lichten, bodensauren Nadelwäldern, im Hochgebirge oberhalb der Baumgrenze ist sie besonders in der Krummholzzone, in Alpenrosenbeständen, in der Zwergstrauchheide, in Magerweiden und Magerrasen sowie in Silikatfelsfluren zu finden (Kurz & Kurz 2026). Die Sporenreife erfolgt von (Mai) Juli bis Oktober (Dezember) (Adler et al. 1994, Kurz & Kurz 2026).

Nachbarfloren

H. selago kommt in allen Nachbargebieten von Salzburg vor, zumindest in den Gebirgsregionen. Im bayrisch-österreichischen Alpenvorland und nördlich der Donau wird sie nur sehr vereinzelt gefunden, im Burgenland und in Wien fehlt sie völlig (Fischer et al. 2008, GBIF 2026).

Biologie und Gefährdung

Die Vermehrung erfolgt über Sporen, die mit Wind und Wasser verbreitet werden. Vorkeim und junge Stadien der Pflanze leben parasitisch auf einem Wurzelpilz der Gattung Glomus. Das Prothallium parasitiert unterirdisch jahrelang auf den Pilzhyphen und wird erst nach 10 bis 12 Jahren geschlechtsreif (wikipedia 2024). Darüber hinaus kann auch eine vegetative Vermehrung durch die Brutknospen erfolgen.

Die Art bildet keine größeren Bestände und tritt nur lokal auf, ist wegen der weiten Verbreitung im Land aber ungefährdet (Einstufung LC nach IUCN 2012).

Weiterführende Informationen

Allgemeine Informationen und Hilfe:

Naturkundliche Gesellschaft

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Über das SALZBURGWIKI-Projekt Fauna und Flora
Das SALZBURGWIKI-Projekt Fauna und Flora möchte eine Übersicht über alle Pflanzen-, Pilz- und Tierarten des Landes Salzburg erstellen. Wer eine Art beschreiben will, kann sich die hier hinterlegte Formatvorlage kopieren und für einen neuen Artikel verwenden. Im Abschnitt "Material und Methoden" wird erklärt, wann deutsche und wann lateinische Namen als Artikelnamen verwendet werden sollen.


Bilder

 Huperzia selago – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien auf Wikimedia Commons

Quellen

  • GBIF 2026. The Global Biodiversity Information Facility. URL: https://www.gbif.org [online: 2026.01.25].
  • Hartl, H. & Thomas Peer 2005. "Pflanzen", Wissenschaftliche Schriften Nationalpark Hohe Tauern, Nationalparkrat.
  • International Union for Conservation of Nature and Natural Resources (ed.) 2012. IUCN Red List Categories and Criteria. Version 3.1. Second edition. IUCN, Gland (Schweiz) und Cambridge.

Kurz, M. A. & M. E. Kurz 2000–2026. Naturkundliches Informationssystem. – URL: http://www.nkis.info [online 2026.01.25].

Einzelnachweise

  1. (L.) Bernh. ex Schrank & Mart., 1829
  2. siehe Phänologie