Salzburger Emigranten: Unterschied zwischen den Versionen

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Unter '''Salzburger Emigranten''' werden meist jene Untertanen der Salzburger Erzbischöfe verstanden, die wegen ihres protestantische Glaubens ihre Heimat verlassen mussten. Dies geschah vorwiegend im Zuge planmäßiger [[Protestantenvertreibung]]en. Die betroffenen Protestanten werden in der Geschichtswissenschaft als ''Exulanten'' bezeichnet, sodass man in diesem Zusammenhang auch den Ausdruck ''Salzburger Exulanten'' findet.
 
Unter '''Salzburger Emigranten''' werden meist jene Untertanen der Salzburger Erzbischöfe verstanden, die wegen ihres protestantische Glaubens ihre Heimat verlassen mussten. Dies geschah vorwiegend im Zuge planmäßiger [[Protestantenvertreibung]]en. Die betroffenen Protestanten werden in der Geschichtswissenschaft als ''Exulanten'' bezeichnet, sodass man in diesem Zusammenhang auch den Ausdruck ''Salzburger Exulanten'' findet.
  
Die größte Salzburger Protestantenvertreibung war die von [[1731]]/[[1732|32]]. Sie betraf rund 20.000 Personen, die, soweit sie die Strapazen der Austreibung, des Weges in eine neue Heimat und der Ansiedlung in einem fremden Land überstanden, teilweise in ihrer neuen Heimat lange Zeit hindurch wohlunterscheidbare Gruppen bildeten, vor allem
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Die größte Salzburger Protestantenvertreibung war die von [[1731]]/[[1732|32]]. Sie betraf rund 20.000 Personen, die, soweit sie die Strapazen der Austreibung, des Weges in eine neue Heimat und der Ansiedlung in einem fremden Land überstanden, teilweise in ihrer neuen Heimat eigene Kolonien, und somit lange Zeit hindurch wohlunterscheidbare Gruppen bildeten, vor allem
 
* die [[Salzburger in Ostpreußen]] – siehe dazu auch die Artikel
 
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* die „[[Salzburgers]]“ von Ebenezer, Georgia, [[USA]].
  
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==Literatur==
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* Ostpreußen (Beispiele):
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**[[Gerhard Brandtner]], ''Ostpreußen in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts und die Ansiedlung der Salzburger Emigranten'', in:  [[Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde|Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde (MGSLK)]] 133, 1993, S. 225-260
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**[[Reinhard Rudolf Heinisch]],  ''Sommer 1914. Ostpreußische Salzburger zu Besuch in der alten Heimat'', in:  MGSLK 130, 1990, S. 557-584
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**[[Karl Kässwurm]], ''Einige Nachrichten über die Salzburger-Emigranten von 1732 und deren Kolonie in Ost-Preußen'', in: [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?apm=0&aid=slk&datum=18900003&zoom=2&seite=00000242 MGSLK 30, 1890, S. 242-257]
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* Sonstiges [[Deutschland]]:
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**Uwe Jens Wandel, ''Salzburger Emigranten im [[Württemberg|Remstal]]'', in:  MGSLK 122, 1982, S. 321-340
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**Jost Casper,  ''Johann Sebastian Bach und die Salzburger Emigranten. Eine unheilige Legende'', in:  MGSLK 122, 1982, S. 341-370
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**Hedda Baerfacker,  ''Die Salzburger Emigranten in [[Deutschland#Sachsen|Sachsen]] (1732). Beitrag zu Dokumentation "Die Salzburger Emigranten in Sachsen und Thüringen"'', in:  MGSLK 130, 1990, S. 485-500
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* Georgia: Siehe den Artikel „[[Salzburgers#Quellen|Salzburgers]]“
 
==Quellen==
 
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* Verlinkte Salzburgwiki-Artikel
 
* Verlinkte Salzburgwiki-Artikel
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[[Kategorie:Ausgroaste]]
 
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Version vom 23. Januar 2012, 00:52 Uhr

Unter Salzburger Emigranten werden meist jene Untertanen der Salzburger Erzbischöfe verstanden, die wegen ihres protestantische Glaubens ihre Heimat verlassen mussten. Dies geschah vorwiegend im Zuge planmäßiger Protestantenvertreibungen. Die betroffenen Protestanten werden in der Geschichtswissenschaft als Exulanten bezeichnet, sodass man in diesem Zusammenhang auch den Ausdruck Salzburger Exulanten findet.

Die größte Salzburger Protestantenvertreibung war die von 1731/32. Sie betraf rund 20.000 Personen, die, soweit sie die Strapazen der Austreibung, des Weges in eine neue Heimat und der Ansiedlung in einem fremden Land überstanden, teilweise in ihrer neuen Heimat eigene Kolonien, und somit lange Zeit hindurch wohlunterscheidbare Gruppen bildeten, vor allem

– und

Literatur

  • Ostpreußen (Beispiele):
  • Sonstiges Deutschland:
    • Uwe Jens Wandel, Salzburger Emigranten im Remstal, in: MGSLK 122, 1982, S. 321-340
    • Jost Casper, Johann Sebastian Bach und die Salzburger Emigranten. Eine unheilige Legende, in: MGSLK 122, 1982, S. 341-370
    • Hedda Baerfacker, Die Salzburger Emigranten in Sachsen (1732). Beitrag zu Dokumentation "Die Salzburger Emigranten in Sachsen und Thüringen", in: MGSLK 130, 1990, S. 485-500
  • Georgia: Siehe den Artikel „Salzburgers

Quellen

Weblinks