Mühlbachtal (Hohe Tauern): Unterschied zwischen den Versionen
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[[Datei:Hackl-Grundalm, Schaunberg-Grundalm, Lerchsteinhütte 3.jpg|thumb|Blick nach Norden über Almen im Mühlbachtal]] | [[Datei:Hackl-Grundalm, Schaunberg-Grundalm, Lerchsteinhütte 3.jpg|thumb|Blick nach Norden über Almen im Mühlbachtal]] | ||
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[[Datei:Mühlbachtal 15.jpg|thumb|Intensiv verbautes Teistück des gefährlichen [[Mühlbach]]es]] | [[Datei:Mühlbachtal 15.jpg|thumb|Intensiv verbautes Teistück des gefährlichen [[Mühlbach]]es]] | ||
Das '''Mühlbachtal (Hohe Tauern)''' ist ein südliches Seitental der [[Salzach]] im [[Oberpinzgau]] bei [[Niedernsill]]. | Das '''Mühlbachtal (Hohe Tauern)''' ist ein südliches Seitental der [[Salzach]] im [[Oberpinzgau]] bei [[Niedernsill]]. | ||
Version vom 29. Juli 2011, 12:00 Uhr
Das Mühlbachtal (Hohe Tauern) ist ein südliches Seitental der Salzach im Oberpinzgau bei Niedernsill.
Verlauf
Es ist ein kurzes Tal, das unterhalb des Großen Schmidinger, einem westlichen Gipfel im Bereich des Kitzsteinhorns, bis nach Niedernsill reicht. Im Mühlbachtal befinden sich dennoch mehrere Almen, u.a. die Seppinger-Grundalm, die Polz-Grundalm, die Schaunberg-Grundalm und die Hackl-Grundalm. Die Schaunbergalm mit Gastbetrieb befindet sich oberhalb der genannten Almen und kann in einem 1 1/2 bis zweistündigen Fußmarsch auf einem gut ausgebauten Güterweg erreicht werden. Neben dem üblichen Almjausenangebot können hier auch Almbutter und Pinzgauer Almkäse erworben werden.
Gewässer
Das Tal wird vom Mühlbach (Niedernsill) entwässert.
Hochwasserkatastrophen
Am 5. August 1798 wurde Niedernsill von einer Hochwasserkatastrophe heimgesucht, die ihren Ausgang in diesem Tal hatte.
Im Jahr 1970 ereignete sich eine ähnliche Hochwasserkatastrophe mit schwersten Schäden. Danach erfolgte der Einbau massiver Schutzbauten im Bett des Mühlbaches durch die Wildbach- und Lawinenverbauung
Im Sommer 2009 mussten erneut rund 100.000 Kubikmeter rutschendes Erdreich im Mühlbachtal gestoppt werden. Naturgewalten lösten diese Muren aus.
- siehe auch:Schaunbergalm
Quellen
- Freytag & Berndt Karte
- Salzburgwiki-Beitrag Niedernsill