Macroglossum stellatarum: Unterschied zwischen den Versionen
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Im Frühsommer [[Alpenquerung|quert]] der [[Schmetterling|Falter]] alljährlich die Alpen und gründet in Mitteleuropa die Nachfolgegeneration. Da das Taubenschwänzchen hier aber nicht bodenständig ist, sterben die Falter der Nachfolgegeneration vermutlich hierzulande, ohne zurückzuwandern. Infolge der milden Winter konnten seit den späten [[1990er]]-Jahren vermehrt auch Überwinterungen nördlich der [[Alpen]] festgestellt werden, was auf eine Ausdehnung seines Lebensraumes nach Norden hin deutet. | Im Frühsommer [[Alpenquerung|quert]] der [[Schmetterling|Falter]] alljährlich die Alpen und gründet in Mitteleuropa die Nachfolgegeneration. Da das Taubenschwänzchen hier aber nicht bodenständig ist, sterben die Falter der Nachfolgegeneration vermutlich hierzulande, ohne zurückzuwandern. Infolge der milden Winter konnten seit den späten [[1990er]]-Jahren vermehrt auch Überwinterungen nördlich der [[Alpen]] festgestellt werden, was auf eine Ausdehnung seines Lebensraumes nach Norden hin deutet. | ||
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Version vom 11. Juni 2022, 21:18 Uhr
Das Macroglossum stellatarum (Taubenschwänzchen) ist ein tagaktiver Nachtfalter.
Beschreibung
Es zählt zu den Sphingidae (Schwärmern) und erinnert im Flug an Kolibris. Sein eigentlicher Lebensraum ist das Mittelmeergebiet bzw. das Gebiet südlich der Alpen. Im Nationalpark Hohe Tauern ist es daher bislang nur ein Sommergast.
Im Frühsommer quert der Falter alljährlich die Alpen und gründet in Mitteleuropa die Nachfolgegeneration. Da das Taubenschwänzchen hier aber nicht bodenständig ist, sterben die Falter der Nachfolgegeneration vermutlich hierzulande, ohne zurückzuwandern. Infolge der milden Winter konnten seit den späten 1990er-Jahren vermehrt auch Überwinterungen nördlich der Alpen festgestellt werden, was auf eine Ausdehnung seines Lebensraumes nach Norden hin deutet.
Weiterführend
Für Informationen zum Thema Macroglossum stellatarum, die über den Bezug zu Salzburg hinausgehen, siehe zum Beispiel den Eintrag in der deutschsprachigen Wikipedia zum selben Thema.
Quelle
- Peter Huemer, Christian Wieser: Schmetterlinge, Wissenschaftliche Schriften, Nationalpark Hohe Tauern, Matrei 2008, S. 99