Ausländer: Unterschied zwischen den Versionen

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Version vom 7. März 2011, 11:01 Uhr

Nach einer Erhebung der Statistik Austria haben 2008 18,1 Prozent der 530.576 Bewohner von Stadt und Land Salzburg eine Migrationshintergrund.

Allgemeines

Bundesweit sind 16,8 Prozent der Bevölkerung ausländischer Herkunft. Bundesweit liegt der Anteil von Ausländern bei der Arbeitslosigkeit bei 9,8 Prozent, im Bundesland Salzburg bei 5,9 Prozent (2007).

Seit 2006 sind Deutschkurse für Zuwanderer gesetzlich verpflichtend. Jedoch bezeichnet der Salzburger Bürgermeister Dr. Heinz Schaden die 300 vorgeschriebenen Stunden als nicht ausreichend.

Anteil der Bevölkerung mit ausländischer Staatszugehörigkeit

Der Flachgau weist größtenteils einen Anteil von fünf bis 9,9 Prozent auf, zwischen 10 und 25 Prozent Antiel ergeben sich im Ballungsraum Zell am See - Saalfelden, um Mittersill, im Raum Sankt Johann im Pongau und Radstadt sowie im Gasteinertal. Der Zentralraum von Tamsweg im Lungau weist einen durchschnittlichen Anteil von 2,5 bis 4,9 Prozent auf.

Kriminalität

Aus einer Statistik[1] fremder Tatverdächtiger nach Nationen 2009 geht hervor, dass 29,1 % aller Tatverdächtigen aus Regionen des ehemaligen Jugoslawien (ohne Slowenien) stammen, gefolgt von 23,3 aus der Bundesrepublik Deutschland (!), 9,9 % aus sonstigen Staaten (sowie staatenlos oder unbekannt), 9,4 % aus der Türkei, je 7,4 % aus sonstigen Staaten in Osteuropa bzw. sonstigen EU Staaten vor der Osterweiterung, 7,3 % aus den 10 Staaten der EU-Erweiterung, 5,7 % aus Rumänien und Bulgarien sowie 0,7 % aus sonstigen Staaten Westeuropas.

Aus diesen Zahlen geht hervor, dass die landläufige Meinung, Kriminelle stammen überwiegend aus Osteuropa, nicht zutrifft. Osteuropa 13,1 % - ex-Jugoslawien 29,1 % - Westeuropa inkl. EU vor der Erweiterung 31,4 %!

2009 waren von insgesamt 16.550 Strafverdächtigen im Bundesland Salzburg 5.017 Ausländer. Von den 5.017 Ausländern fallen 1.488 unter "Arbeitnehmer", der Rest setzt sich aus Touristen, Illegalen, Asylbewerbern und anderen zusammen.

Siehe auch

Quellen

  1. Quelle Salzburger Nachrichten, 13. Juli 2010